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Generationen X,Y, Z? Gibt es nicht!

05.10.2015 – Was bringt es mit sich, wenn in Personalwirtschaft und Diskussionen um Arbeitswelten Generationen-Kategorien gebildet werden? Was könnte „generationen-gemischtes Arbeiten“ bedeuten, wenn wir zum Beispiel an Haltung, Zusammenarbeit, Führung denken? Eine Arbeitskultur, die gleichzeitig Lebenskultur, Lern- und Gestaltungsraum ist - das wünschen sich nicht nur die Jüngeren. Jetzt, da die Babyboomer älter geworden sind und die nächste Generation nachkommen soll, scheint das Thema nur viel dringlicher zu sein. Schließlich fangen wir an, die ersten Auswirkungen des demografischen Wandels zu spüren.

Mir ist es ein Herzensanliegen, in Debatten um Human Ressources, Personalwirtschaft und neue Arbeit keine Kategorien wie beispielsweise die Generationen-Kategorien, aufzumachen. Nach wie vor und immer mehr gilt: Menschen sind unterschiedlich. Und somit auch ihre Wünsche in Bezug auf arbeiten, leben, lernen, gestalten, sich begeistern und engagieren. Und ihre Bedürfnisse nach Sicherheit und Entfaltungsmöglichkeiten, Struktur und Flexibilität usw.

Ich bin überzeugt davon, dass Menschen dann ihr Bestes geben, wenn sie – in ihrer Unterschiedlichkeit – anerkannt werden und selbst gestalten. Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft ermöglichen Menschen, zu tun, was ihnen Freude bereitet. Hier können sie dazulernen, ihre Horizonte erweitern, sich weiterentwickeln.

Dieser Kulturwandel hat bereits begonnen. Gleichzeitig haben wir noch viel zu lernen auf dem Weg des Wandels. Was mich immer wieder begeistert, ist, wenn ich Menschen ermöglichen kann zu lernen. Aktuell baue ich die DYNALOG auf – eine Tochtergesellschaft der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Dabei wird mir bewusst, wie viel ich aus dem Dritten Sektor, der Welt der Nichtregierungsorganisationen, mitbringe. Es sind oftmals Selbstverständlichkeiten in Bezug auf Leben und Arbeiten, Kollaboration und intrinsische Motivation, Eigenverantwortung im Team und kooperative Führung, die in der privatwirtschaftlichen Welt wenig bekannt sind. Zwischen Welten zu übersetzen, ist meine Leidenschaft. Meine Vision: Interkulturelles Lernen.

Beim EnjoyWorkCamp bin ich zum ersten Mal dabei. Ich freue mich jetzt schon auf den Austausch mit engagierten Menschen. BarCamps und Unkonferenzen erlebte ich schon und weiß, dass ich jedes Mal Inspiration und Anregungen, manchmal neue Kooperationspartner daraus gewann.

Gerhild Vollherbst

Gerhild Vollherbst ist Impulsgeberin der Initiative Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft und beim EnjoyWorkCamp mit dabei.

Lass Dich inspirieren von den Einblicken in die gelebte Praxis unserer Impulsgeber.

Dieser Artikel wurde verschlagwortet mit: Arbeitswelten, Lebenswelten, Generationen, Generation Y, GenY, Arbeitskultur, Lebenskultur, Gestaltungsraum, demografischer Wandel, Personalwirtschaft, Kulturwandel



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