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SinnLicht – Upcycling für Kerzen

30.03.2016 – Am Ende des Feuers ist immer noch ein Stumpen übrig: Stehkerzen dürfen aus Sicherheitsgründen nicht bis zum Boden abbrennen. So weit so sinnvoll. Doch was machen mit dem Wachsrest? Als meine Familie noch Kohleöfen betrieb, diente uns das Restwachs als Anzünder. Heute habe ich eine Biogas-Etagenheizung. Da mir die Bienenwachs-Stumpen zu schade sind, sie wegzuschmeißen, verschenke ich sie an Freunde mit Kamin. Jetzt ist eine neue Lösung in Sicht: Beate Odenwald und Dennis Bayer bieten Upcycling für Kerzen. Mit Crowdfunding testen sie die Marktreife für Ihre Kerzen-Manufaktur.

Franziska: Hallo Beate, hallo Dennis. Es freut mich sehr, dass wir die Gelegenheit zu einem Austausch haben. Mir imponieren Menschen, die gesellschaftliche Themen erkennen, nach Lösungen suchen und diese mutig umsetzen. Und damit herzlich willkommen in unserer Initiative “EnjoyWork – Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft”.

Euch ist aufgefallen, wie verschwenderisch wir mit Kerzenresten umgehen. Sie landen zumeist im Hausmüll. Ihr sprecht von über 200.000 Tonnen Wachs pro Jahr, das in Deutschland verbraucht wird. Damit gehören wir Deutschen zu den Kerzenliebhabern.

“Laut ECA werden pro Jahr gut 650.000 Tonnen hergestellt, und ein Drittel davon wird zwischen Garmisch und Flensburg abgebrannt. Mit 2,6 Kilo pro Jahr ist der Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen doppelt so hoch wie der EU-Durchschnitt – allerdings liegen sie deutlich hinter den Kerzenverbrauchsmeistern in Dänemark, die gut sechs Kilo pro Kopf schaffen. ‘Je weiter sie nach Norden kommen, desto höher der Kerzenkonsum’, sagt Thomann.” [Quelle: Welt vom 24.12.2013]

Bei diesem hohen Verbrauch sind das auch eine ganze Menge Kerzenreste! Sie einfach wegzuwerfen, ist eine große Verschwendung. Wie war das bei Euch? Wann und warum habt Ihr begonnen, Eure Wachsreste zu neuen Kerzen zu gießen?

Dennis: Bei mir fing es mit einer sehr schönen Mehrdocht-Kerze an. Es war ein fünf-strahliger Stern, den mir mein Bruder schenkte. Am Ende war zwar in der Mitte ein großes Loch gebrannt, die ganzen Strahlen blieben jedoch als kompakte Wachsklötze übrig. Zusätzlich hatte ich noch einige abgebrannte Kerzen im Glas zu Hause. Somit war schon fast alles da, um Kerzen zu gießen. Es fehlte nur der Docht. Die von uns ins Glas gegossenen Lichter verschenkten wir dann zu Weihnachten an unsere Familie. Das ist alles schon eine Weile her – vermutlich in 2010.

Franziska: Wie reagierte Eure Familie darauf?

Dennis: Die ersten Beschenkten wurden unsere ersten Mitstreiter. Da meine Familie im Saarland ein kleines Wellness-Unternehmen betreibt, stand am besagten Weihnachtsfest sofort fest: „Ihr schmelzt Wachs ein? Habt ihr eigentlich eine Ahnung, wie viel Wachs wir hier wegwerfen? Den sammeln wir für euch!“

Beate: Zu der Zeit war uns noch nicht so richtig klar, welche Mengen da zusammenkommen. Bis letztes Jahr sammelten wir nicht bei anderen Leuten Wachs. Unser Lieferant lieferte bereits ausreichend Rohmaterial für unsere Manufaktur.


SinnLicht – Osterdeko

Franziska: Mit 41% gehören Vasen und Kerzen zu den von Deutschen am liebsten gekauften Einrichtungsgegenständen [Quelle Statista 2016]. Die meisten im Handel erhältlichen Kerzen bestehen aus Paraffin. Paraffin ist ein Nebenprodukt der Erdölherstellung. Im Vergleich zu Stearin und Bienenwachs – den Alternativen für die Kerzen-Herstellung – ist es im Rohstoff-Einkauf heute noch preiswert. Das liegt daran, dass die “Nebenkosten” der Rohstoff-Gewinnung an die Gesellschaft externalisiert werden. Wir bezahlen es mit Waldrodungen, Bodenerosionen, Hunger, Dürre, Klimawandel. Die Natur stellt ihre Rechnung in anderer Form als Erdöl-Lieferanten mit dem Rohstoffpreis. Mit knapper werdenden Öl-Vorräten, wird sich der Preis von Paraffin nach oben ändern.

Beate: Korrekt. Paraffin ist aktuell ein recht günstiger Rohstoff, der leider nicht nachwächst. Viele Leute sind sich nicht bewusst, dass es sich hierbei um ein Erdöl-Produkt handelt. Während Plastiktüten und -flaschen immer mehr in das Bewusstsein der Verbraucher gelangen, findet man Fragen nach „ökologisch einwandfreien Kerzen“ bisher nur auf Plattformen und Foren mit einem sehr starken Fokus auf Nachhaltigkeit. Das Thema ist also noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Dennis: Das wird sich auf kurz oder lang ändern. Beispielsweise öffnen immer mehr verpackungsfreie Supermärkte. Mehr und mehr Konsumenten hinterfragen kritisch, was sie konsumieren und wie viele externalisierte Kosten sie verursachen und nicht mit dem Produkt selbst bezahlen.

Franziska: Es gibt Alternativen zu Parafin-Kerzen: Kerzen aus Bienenwachs und Stearin. Stearinkerzen werden wegen ihrer feinen Kristallstruktur und der natürlichen Weißtrübung vom Verbraucher geschätzt. Ich mag vor allem Bienenwachskerzen – ihrer natürlichen goldenen Färbung und des Duftes wegen. Außerdem brennen sie viel langsamer ohne an Strahlkraft einzubüßen.

Kerzen aus Stearin oder Bienenwachs bleiben zudem im Vergleich zu Paraffinkerzen durch den höheren Schmelzpunkt unter Wärmeeinwirkung in ihrer Form stabiler. Bei direkter Sonneneinstrahlung verbiegen sich Paraffinkerzen, während Stearinkerzen bis etwa 54 °C formstabil bleiben. Sie sind fester und rußen auch weniger.


Citrus- und Palm-Öl-Plantage in Honduras [Foto: Robert Ford]

Zu diesen direkt spürbaren Vorteilen kommt, dass Stearin hauptsächlich aus pflanzlichem Palmöl oder aus tierischem Fett (Talg) gewonnen wird. Palmöl ist biologisch abbaubar. Stearin-Kerzenreste, die nur natürliche oder naturidentische Farbstoffe enthalten, können kompostiert werden. Sie gelten daher als CO2-neutral. Als Bio-Kerzen dürfen jedoch nur Stearinkerzen bezeichnet werden, die aus nachhaltig angebautem Palmöl hergestellt werden.

Der Anteil an Stearin- oder Bienenwachskerzen ist jedoch noch sehr gering. “Im zentraleuropäischen Raum sind über 90% der Kerzen Paraffinkerzen, d. h, bestehen aus Paraffin. Stearinkerzen haben einen Anteil von schätzungsweise 3% – 4%. Stearin wird in einem gewissen Umfange für die Herstellung von Tafelkerzen und Spitzkerzen eingesetzt, entweder für die gesamte Brennmasse oder als Zusatz bis 25% zu Paraffin. In manchen anderen Ländern hat Stearin einen größeren Anteil, z. B. in Norwegen und Schweden. Kerzen aus Bienenwachs haben nur einen Anteil von etwa 0,5 % der zentraleuropäischen Kerzenproduktion.” [Quelle: Gasser Kerzen, Klagenfurt am 29.03.2016] Dabei wäre es für unsere Gesellschaft – beziehen wir die externalisierten Kosten mit ein – doch viel “günstiger”.


SinnLicht – terracotta-farbene Classic- und Rustic-Kerzen

Beate: Das kann ich bestätigen. Stearin wird einigen Kerzen zu 5-20% zugemischt. Das sind dann die Kerzen mit rauer Oberfläche. Gerne auch „Rustic“ oder „Antik“ genannt. Diesen Effekt kann man durch die richtige Temperatur beim Gießen erzeugen. Richtig schön wird eine Kerze jedoch erst mit entsprechenden Stearin-Anteilen.

Wie Du schon ansprichst, ist auch Stearin ökologisch nicht unbedenklich. Hier konkurrieren ölhaltige Pflanzen mit agrarer Nutzfläche und dem Regenwald. Auch das verursacht natürlich Kosten, die der Verbraucher nur zum Teil zahlt. Die Diskussionen um Bio-Diesel zeigten vor Jahren bereits, dass die Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel in der Folge gestiegen sind. Während wir an der Bäckertheke darüber nicht erfreut sind, entstehen in ärmeren Ländern dadurch ernsthafte Probleme in der Versorgung der Bevölkerung.

Aktuell gibt es eine ganz ähnliche Diskussion rund um das Thema Palmfett in Lebensmitteln und Kosmetikprodukten. Für den von westlichen Nationen konsumgetriebenen Anbau werden riesige Waldflächen gerodet. Bei Stearin entsteht das gleiche Problem, nur in kleinerem Maßstab, da der Verbrauch geringer ist.

Franziska: Für LOHAS heißt das also: Augen auf beim Einkauf von Kerzen und genau den Beipackzettel studieren. Am besten natürlich gleich eine nachhaltige Kerze kaufen. Das bringt uns zurück zum Anfang unseres Gesprächs: Ihr habt eine weitere Idee entwickelt, den Schaden an der Natur und auch den wirtschaftlichen Verlust zu begrenzen: Ihr verarbeitet Wachsreste zu neuen Kerzen. Ganz im Sinne des Cradle to Cradle-Ansatz: Es gibt keinen Abfall, alles ist Rohstoff.

Dennis: Wachs wird ja nicht schlechter, nur weil weiter oben mal eine Kerze brannte. Verschmutzungen wie Dochte, Streichhölzer, Aufkleber und konservierte Fliegen filtern wir beim Einschmelzen wieder raus. Qualitätsverlust stellen wir nicht fest.

Franziska: Wie muss ich mir Eure Heim-Manufaktur vorstellen: Stapeln sich Boxen voller Wachsreste in Eurem Wohnzimmer?

Dennis: Nicht im Wohnzimmer, aber in Keller und Garage. Wir bekommen das Wachs in Kisten oder Tüten – bunt gemischt. Die Reste sortieren wir nach Farben. Das sind heute gut 10 Kisten mit unterschiedlichen Farben. Miteinander verschmolzene Farben oder bunte Kerzen und alles mit Gold oder Glitter landet in einer eigenen Kiste. Daraus wird am Ende irgendein Braunton.


SinnLicht – Kerzenreste soriert

Beate: Die richtig wertvollen Farben sind gelb und blau, da es hiervon recht wenige Kerzen gibt und sich diese Farben nicht mischen lassen – das kleine Einmaleins der Farbenlehre! Rot ist nicht so das Problem, da es davon sehr viele Reste gibt.

Dennis: Unser maximaler Lagerbestand lag bei zirka 400 kg. Hiervon haben wir in den letzten Wochen sehr viel zu Kerzen verarbeitet.

Franziska: Um aus Wachsresten neue Kerzen zu gießen, braucht Ihr sicher auch neues Material.

Beate: Erfreulicherweise: nur sehr wenig! Natürlich haben wir uns neue Gießformen und Schmelzgefäße gekauft. Als Verbrauchsmaterial benötigen wir nur noch Docht – genau wie bei den ersten Kerzen. Mittlerweile ist ein kleines Etikett mit Logo und Sicherheitshinweisen dazugekommen sowie Bast zur Befestigung.

Dennis: Zum Gießen verwenden wir weder Farbe noch Trennmittel. Trennmittel wird üblicherweise dazu genutzt, die Gießformen leichter zu reinigen. Wir sind bei unserem Projekt Idealisten genug, um darauf zu verzichten. Farben benötigen wir auch keine, da die Wachsreste selbst schon bunt sind. Und wenn es gerade keine blauen Reste gibt, dann verkaufen wir einfach keine blauen Kerzen. Unsere Kunden verstehen das.


SinnLicht – Kerze gießen

Franziska: Aus der Produktion in Kleinserien, die zunächst Eurem privaten Gebrauch dienten, entstand nun Eure Manufaktur SinnLicht. Um Eure kleine, im November 2015 gegründete Manufaktur professioneller betreiben zu können, ruft Ihr via startnext zum Crowdfunding auf.

Dennis: Wir haben Ende letzten Jahres in ein größeres Schmelzgefäß und professionelle Gießformen investiert. Die ersten Kerzen verkauften wir im Freundes- und Bekanntenkreis. Nun gehen wir den nächsten Schritt und präsentieren unser Produkt einer breiteren Masse. Dazu wollen wir auf einen Kunsthandwerker-Markt – und das ist leider recht teuer.

Beate: So sind wir auf die Idee mit dem Crowdfunding gekommen. Via startnext suchen wir Unterstützer, die die Idee und das Produkt toll finden. Finden sich genug Geldgeber, sind wir uns sicher, dass auch der Marktstand ein Erfolg wird und sich sowohl die Zeit als auch die Kosten lohnen.


SinnLicht – 105 mm hohe Kerze

Franziska: Das ist eines der pfiffigsten Prinzipien von Crowdfunding: Wir können schnell prüfen, ob unser Produkt für unsere Wunschkunden interessant ist und sie in die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells mit einbinden. Wie können sich Interessenten bei Euch beteiligen?

Dennis: Kurzfristig kann man uns über die Crowdfunding-Kampagne unterstützen. Crowdfunding ist keine Spende, wie es bei anderen Kampagnen im Bereich Umwelt üblich und auch sinnvoll ist. Wir geben als Dankeschön Kerzen zum vergünstigten Preis oder reduzierte Einkaufsgutscheine für unseren Webshop an die Unterstützer. Es ist ein Vorverkauf unseres Produktes. Wie Du schon sagst: Wir können so gleich das Potenzial für unsere Manufaktur testen.

Quelle: © 2016 SinnLicht – Crowdfunding für nachhaltige Kerzen

Beate: Langfristig ist die beste Unterstützung natürlich das Sammeln von Wachsresten. Dabei ist die Logistik das größte Problem. Wenn Du zirka 10 kg (entspricht einem 6er Weinkarton) gesammelt hast, melde Dich bei uns. Entweder Du bringst es selbst vorbei oder wir planen gemeinsam den Versand zu uns.

Unserer Erfahrung nach fällt bei einzelnen Privatpersonen in der Regel viel zu wenig Wachs an, als dass ein Versand per Post lohnen würde. Daher suchen wir nach Firmen und Vereinen, die durch ihre Reichweite Wachs von vielen Leuten sammeln und dann ein großes Paket versenden. Das Fontana Vita, die Wellness-Oase von Dennis’ Familie, ist unsere erste saarländische Sammelstelle.

Dennis: Im Großraum Karlsruhe holen wir das gesammelte Wachs auch gern selbst ab. Bei größerer Entfernung übernehmen wir das Porto für den Versand. Wir haben nur die Bitte, dass sich Interessenten vorab bei uns melden. Vereine freuen sich über eine Spende in die Vereinskasse. Firmen sparen Geld bei der Entsorgung und leisten zudem einen wertvollen Beitrag für die Umwelt und Gesellschaft. Wir freuen uns, wenn sich engagierte Mitstreiter bei uns melden.


SinnLicht – Kerzenreste gesammelt vom Pizzahaus Karlsruhe

Franziska: Was macht Ihr mit dem Geld, wenn das Crowdfunding gelingt?

Beate: Unser minimales Finanzierungsziel liegt bei 500 Euro. Davon finanzieren wir einen Besuch auf dem Kunsthandwerkermarkt in Karlsruhe. Dieser findet am 7. Mai 2016 auf dem Stephanplatz statt. Neben den anfallenden Standgebühren benötigen wir einen Marktstand sowie diverses Werbematerial wie einen Werbebanner und Papiertüten.

Dennis: Erreichen wir mehr als die 500 Euro, schaffen wir zusätzliche Gießformen an. Für einen effizienteren Produktionsprozess können wir das sehr gut gebrauchen. Für den Versand würden wir gerne Kartons kaufen, die auch erst ab größeren Stückzahlen günstig werden. Schöne Sammelboxen stehen ebenfalls weit oben auf unserer Einkaufsliste. Im Vergleich zur Sammlung im Karton hätten wir so bessere Chancen auf neue Sammelstellen.

Franziska: Auf der Idee mit den Sammelstellen denke ich mal draufrum. Es wäre prädestiniert für ein Realexperiment von EnjoyWork. Liebe Leser, liebe EnjoyWorker: Meldet Euch, wenn Ihr Euch an Aktionen beteiligen wollt. Zudem werde ich noch persönlich ins Netzwerk hinein rufen und lasse Euch die Resonanz wissen.

Für heute bleibt mir, Euch viel Erfolg und das dafür notwendige Quäntchen Glück zu wünschen. Vielen Dank für das Gespräch.

Beate & Dennis: Vielen Dank!

Weiterlesen

Beate Odenwald und Dennis Bayer sind Impulsgeber der Initiative Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft.

Lass Dich inspirieren von den Einblicken in die gelebte Praxis unserer Impulsgeber.

Weitere Interviews mit EnjoyWorkern findest Du via Foto- und Film-Reportagen

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