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Programmplanung? Nö. Aber Ideen für Sessions!

06.06.2014 – Bei einem BarCamp wie unserem EnjoyWorkCamp entsteht das Tagesprogramm vor Ort. Ohne vor Monaten festgelegte Präsentationen entsteht Gestaltungsspielraum. Wir alle sind Experten auf sehr vielen Gebieten. Oft ist uns nicht einmal bewusst, wie wertvoll unsere Kenntnisse für andere sind. Wir laden unser Netzwerk und alle Interessenten ein, unser Know how auszutauschen und dadurch zu vermehren. In Summe entsteht ein Programm, dass perfekt auf Dich zugeschnitten ist: Es ist individuell und top-aktuell. Vor Ort stellst Du Dir völlig frei und flexibel Dein Programm nach Deinen Wünschen zusammen.

Nach der Begrüßungsrunde planen wir morgens jeweils gemeinsam das Veranstaltungsprogramm. Dazu ist jede/r TeilnehmerIn eingeladen, die Idee für seine Session kurz im Plenum vorzustellen. Die Teilnehmer geben kurz per Handzeichen Rückmeldung, wer Interesse an dieser Session hat. Je nachdem wie viele sich melden, wird ein geeigneter Raum und das Zeitfenster ausgesucht. Keine Angst: Es wird sich immer ein Partner zum Reden für Dein Thema finden. Oft sogar ganz viele! Bis zu sieben Sessions können parallel stattfinden. So garantieren wir kleine Gruppen für intensive Gespräche auf Augenhöhe.

Für Menschen, die klassische Konferenzen gewohnt sind, mag sich das ungewöhnlich anhören. Wir wissen aus der Erfahrung unserer Themen-BarCamps: Über dieses Format entstehen kleine Forschungslabors für Neues. Du erfährst die aktuellsten Trends, bekommst die geballte Ladung Praxiswissen und kannst jederzeit Fragen stellen und Deine Meinung einbringen. Es ist wie zwei Tage Kaffeepause – was Du aus Konferenzen kennst. Nur besser!

Du hast zwei Tage Spaß, lernst Gleichgesinnte kennen, kannst mit Ihnen fachsimpeln.

Dir wird mit Sicherheit nach dem EnjoyWorkCamp der Kopf brummen und summen vor Ideen. Daraus wirst Du Mut zur Umsetzung schöpfen können. Nach jedem BarCamp höre ich immer wieder, dass die TeilgeberInnen mit einem guten Gefühl an neue Herausforderungen herangehen. Nicht nur wegen der individuellen Eindrücke und neuen Erkenntnisse, sondern weil sie erfahren haben, Teil von etwas Neuem und Lebendigen zu sein.

Beim EnjoyWorkCamp werden zu Deinen Ideen neue hinzu kommen, sie werden weiter wachsen und sich mit den Ideen anderer verknüpfen. Nach einer Unkonferenz weißt Du, was zu tun ist und mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit wem Du Dein Projekt / Deine Initiative umsetzen und an wen Du Dich im Zweifel wenden kannst.

Gebhard Borck unterstützt unsere Initiative. Er ist Wiederkehrer aus dem LifeWorkCamp (dem Vorläufer der EnjoyWorkCamps) und gibt “gerne zu, dass das #LWCS13 die beste Konferenz war, an der ich bisher teilgenommen habe.” Seine Begründung: “Ich habe Menschen und den sicheren Raum vorgefunden, mit denen und in dem man aus dem Nähkästchen plaudert – sehr erfrischend. Ich bin UnternehmerInnen begegnet, die weiter kommen wollten. Keinen Umsatzjägern, die auf Beute aus waren – sehr beruhigend. Ich durfte meine eigenen Ideen und Vorschläge mit anderen diskutieren und so verbessern – sehr wertvoll.”.

Um auch BarCamp-Neueinsteigern eine Vorstellung für die im Rahmen vom EnjoyWorkCamp anbebotenen Workshops, Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden zu geben, hier der aktuelle Stand der Session-Ideen:

Session-Vorschläge

Gebhard Borck, Unternehmer, Autor & Berater

  • Dein Preis: Wie man wertorientierte Angebote mit dem Kunden zusammen entwickelt.
  • Dein Einkommen: Wie die virtuelle Pleite Kleinunternehmern das Leben versüßt.

Uwe Lübbermann, Unternehmer und “Zentraler Organisator” Premium-Cola

  • “Führung in Konsensdemokratie”: Impuls-Vortrag, dann Workshop-Anteile nach Wunsch der Teilnehmenden entweder das sogenannte WG-Spiel oder “Führen in Krisensituationen”
  • “Marketing ohne Werbung”: Impuls-Vortrag mit Diskussion oder Workshop am Beispiel der “Mitmach-Marke Premium-Cola”.

Eberhard Huber, Freiberuflicher Projektleiter in Forschung, Lehre und Praxis

  • „Reibungspunkte zwischen Hierarchie und Kooperation“

Andreas Zeuch, Berater, Redner, Trainer und Autor

  • Vielfalt schlägt Einfalt. Top-Entscheidungen gemeinsam treffen.
  • Professionelle Intuition. Wie wir Intuition professionell nutzen können.

Georg Schütz, Geschäftsführer

  • Systematisch Arbeits- und Gesundheitsschutz betreiben, z.B. als Mittel zur Mitarbeitermotivation und -bindung
  • Personalentwicklung in kleinen Unternehmen – wie macht man das als Unternehmer, der keine Personalabteilung hat?

Manfred Brandstetter, Wirtschaftstrainer, Hochschuldozent, Projektleiter

  • Führung in neuen Arbeitswelten – Herausforderung und Chancen

Franka Ellen Wittek, Wissensarbeiterin und Philosophie-Studentin

  • Zukunft der Arbeitswelt und wie wir sie in Anbetracht von Virtualisierung, Remote-Arbeit, Generation Y und Fachkräftemangel gestalten

Jan Theofel, Freiberuflicher Coach, Webworker und Barcamp-Organisator

  • BarCamps in Unternehmen – Beispiele von KMU bis DAX-Unternehmen
  • Barcamp-Howto: 10 Minuten die wichtigsten Grundlagen und dann eine offene Fragerunde (zusammen mit Franziska)

Nadine Dannert, Unternehmerin und User Experience Designerin

  • “Vom Angestellten zum Unternehmer: Ich schaffe mir eine Arbeitswelt wie sie mir gefällt.” (Gern als Diskussion und Erfahrungsaustausch zu den Höhen und Tiefen)
  • “Busy is bullshit! Eine Diskussionsrunde” (Wie leben in einer Leistungsgesellschaft in der Arbeiten bis zum Umfallen von vielen Unternehmen nicht unterbunden wird. Immer erreichbar zu sein und Überstunden werden zur Selbstverständlichkeit für jeden Mitarbeiter – zum Teil auch aus Eigeninitiative, weil ganze Branchen es vorleben. Nicht immer liegt es am Chef, wenn Leute viel arbeiten – auch Kollegen machen sich zum Teil das Leben untereinander schwer. Wie können wir Lösungen finden für beide Seiten?)

Uwe Hauck, Senior Software Engineer, Autor und Trendforscher

  • Benutzen statt besitzen. Was brauche ich wirklich?
  • Arbeitet doch wo ihr wollt. Anwesend ist nicht Arbeitend. Für eine neue Bewertung des Arbeitsbegriffs.
  • Introvertiert in einer extrovertierten Welt. Wie wir eine Arbeitswelt für beide Menschentypen entwickeln können und warum wir Introvertierte dringend brauchen.

Johannes Bauer, Musik-Produzent und freiberuflicher Wissensarbeiter

  • Arbeitsglück und die Umsetzung in Deutschland: Wen interessiert´s, wer macht schon was, und wie kann man konkrete Schritte umsetzen?

Offene Bühne am 14. November (Abends)

  • ImproTheater
  • Musik (Jam-Session, Song-Slam, Beatboxing, Lieder, Duett, Quartett, …)
  • Science-Slam
  • Poetry-Slam
  • Bloglesung
  • Zauberei
  • TasteUP (Süßes und Salziges, Whisky, Wein… Bringt Euer Leckerstes oder Skurilstes mit!)

Vor Ort ist ein gestimmter Flügel sowie eine Basis-Ausrüstung. Bei Interesse bitte bei Franziska nachfragen.

Zur Inspiration – ein kleiner Rückblick

Das waren Sessions, die bereits einmal Thema eines unserer BarCamps waren und wieder werden könnten:

  • Sinnvoll Wirtschaften
    - Sinnvoll kooperieren – wertbasierte Angebote
    - Menschen versus Ressourcen – Planung versus Improvisation
    - Unternehmen* 2020 (* alternativ: Mobilität, Logistik, „Dein Thema“ …)
    - Wertebasierte Business-Netzwerke – Erfahrungen, Ideen, Erwartungen
    - Psychische Belastungen am Arbeitsplatz (Status Quo und Ausblick)
    - Projekt / Initiative / Geschäftsmodell XXX auf dem Prüfstand der Teilnehmer (Feedback-Runde)
  • Unternehmenskultur
    - Führen – eine Frage der Haltung?
    - Arbeitskultur und Vertrauen
    - Design-Thinking und Fehlerkultur
    - Das Gesetz der zwei Füße – im unternehmerischen Kontext
    - Powerful Questions – Fragen, die die Welt verändern (Übung)
    - Die Kunst, mit gutem Gewissen „Nein“ zu sagen (Impulsvortrag mit Übungen und Diskussion)
    - Lego serious play (Workshop)
    - Worst practices (Workshop und Diskussion)
    - Wenn es kein Management mehr gibt, ist es dann überhaupt noch mein Unternehmen?
    - Ist nicht jede Firma ein Hamsterrad?!
  • Musen, Philosophie & Künste
    - Gelassenheit — eine Kunst oder von der Natur gegeben?
    - Ursachen der Krise: der totaler Verlust an Lebenswerten und weitgespannten Interessen, die den Menschen Orientierung geben?
    - Wie beleben wir das Land der Dichter und Denker neu? Was ist darin mein eigener Beitrag?
    - Bildung versus Ausbildung: Wieso bemessen wir den Wert nur an der technischen Verwertbarkeit für die Anforderungen der Zivilisationsgesellschaft? Ist Bildung nicht viel mehr?
    - Kann man Musik, Malerei, Literatur, Bildhauerei überhaupt in Geld ausdrücken?
    - Musische Bildung: Bildung als Nahrung für die Herzen der Menschen
    - Improvisation & Fehlertoleranz & lebenslanges Lernen
    - Dirigieren versus Führen, Führen versus Dirigieren
    - Kunst ist kein Amüsierbetrieb!
    - Gibt es eine Alternative zur GEMA? Ja! Creative Commonse und C3S
    - Erfahrungsaustausch: Foto, Video, Tontechnik, Podcast, Sprechen, Schreiben, Publizieren, …
  • Tanzen, Sport, Bewegung, Entspannung, Ruhe
    - Yoga
    - Meditation
    - Progressive Muskelentspannung
    - Entspannungsübungen / Weckübungen
    - Jonglieren
    - BodyPercussion
    - Tanzen
    - Radtour
    - Walk to Talk
    - Walk to pondering silence
    - Paternoster-Fahren für Anfänger ;-)
  • Infrastruktur & nachhaltige Mobilität
    - Tools für die Zusammenarbeit an verschiedenen Orten
    - Animation ist schwierig (Erfahrungsbericht dezentrales Unternehmen)
    - Mit dem Rad zur Arbeit – Erfolgsbeispiele aus dem Mittelstand
    - Energieeffizienz in der Praxis: Beispiel Wärmerückgewinnung einer Gießerei
    - Das Eiswürfel-Prinzip für Möbel: Raumkonzepte und Interieur für passive Raumkühlung

Den aktuellen Stand findest Du stets unter
Unkonferenzen > EnjoyWorkCamp 2014 Stuttgart > Wo finde ich das Programm (Session-Vorschläge)?

Lass Dich inspirieren & mach mit! Wir freuen uns auf Dich!


Letztes update: 27.06.2014

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