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Freigabe-Prozesse: Facetten des ganz normalen Wahnsinns?

06.10.2014 – Mit weniger Ressourcen mehr erreichen. Der Zeit- und Kostendruck steigt. Die geforderte Qualität auch. Fast täglich ist dies spürbar. Wohingegen wir uns immer kompliziertere Freigabe-Prozesse auferlegen. Statt mit unseren Ideen auf die Straße zu kommen, beschäftigen wir uns zirka die Hälfte der Arbeitszeit mit uns selbst. Ist das sinnvoll? Wie können wir die Balance zwischen bewährten Abläufen einerseits und der Flexibilität und Schnelligkeit für Entscheidungen andererseits finden? Wo sind die Stellhebel, die unsere Arbeit unterstützen und fördern - statt sie zu verhindern?

“50% Ihrer Arbeiten sind voraussichtlich administrativer Natur”

Diese Einschätzung vernahm ich kürzlich im Gespräch eines Managers mit jungen Bewerbern. Ich dachte mir nur, das hast Du aber gar nicht so schlecht kalkuliert, mein Lieber.

Es lebe Enterprise Ressource Planing (ERP)! Doch mal ehrlich: Ist es nicht schlicht und ergreifend Humbug, wenn wir ausschließlich ERP-gesteuert durch die Welt laufen? Mir stellen sich dabei zwangsläufig die Fragen:

  • Wer kennt Sie nicht? Endlos-Prozesse im Unternehmen.
  • Darf es noch ein wenig komplizierter sein?
  • Warum wird bei Prozessen künstlich entschleunigt, wenn hingegen bei den kleinen Dingen des alltäglichen Berufslebens Entschleunigung ein Fremdwort ist?
  • Warum finden Menschen nie die Knöpfe auf die Sie drücken müssen?
  • Interessiert jemanden ein genehmigter Prozessschritt noch, 2 Wochen nach der Ausführung?
  • Riskier ich meinen Job, wenn ich bei einem Projekt auf das falsche Knöpfchen drücke, dessen Inhalt mir völlig fremd ist?
  • Sind alle Unternehmen diesbezüglich ähnlich?

Fragen über Fragen…, und ich hätte ja noch so viel mehr. Aber wenn ich weiter mache, muss ich mich nur wieder aufregen…

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft

Ein idealer Rahmen für Freude und Erfolg in der Arbeit ist offen. Er geht auf einzelne Individuen ein. Um sich entfalten zu können, brauchen manche Menschen viel Freiraum. Andere benötigen ein stabiles Team in dem sie sich entfalten können. Wiederum andere benötigen einen klar umrissenen Rahmen, mit definierten Aufgaben.

Optimale Voraussetzungen, um Zukunft gemeinsam gestalten zu können, würde für mich eine Umgebung darstellen, die offen ist, die Bedürfnisse aufzunehmen, sie zu erkennen und gemeinsam nach Lösungen sucht, diese sinnvoll umzusetzen.

Ich würde gern beim EnjoyWorkCamp mit Euch Ideen entwickeln, wie ich festgefahrene Strukturen, Muster und Denkweisen aufbrechen kann. Wie können wir es schaffen, tatsächliche Augenhöhe zu entwickeln? Gerne kann ich hierzu von meinen Erfahrungen erzählen…

Weiterlesen: Zum Profil von Christian Botta – Impulsgeber unserer Initiative Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft und Teilgeber beim EnjoyWorkCamp Stuttgart 2014.

Dieser Artikel wurde verschlagwortet mit: Arbeitswelten, Lebenswelten, Prozesse, Abläufe, Administration, Steuerung, Controlling, ERP, Enterprise Ressource Planing, Budget, Freigabe, Freigabe-Prozesse, Zeitdruck, Kostendruck, Qualität, Flexibilität, Entscheidungen, story telling, visual, Grafik,



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