Helena Ponstein im Profil

Helena Ponstein ist Impulsgeber unserer Initiative. Alle Akteure findest Du in unserer Impulsgeber-Liste.

Helena Ponstein, Unternehmerin mit Schwerpunkt nachhaltige Unternehmensführung, Produktgestaltung, Landwirtschaft, Aufforstung, Kohlenstoffsenken und CO2-Emissionsbilanzen aus Berlin

Helena Ponstein

Unternehmerin mit Schwerpunkt nachhaltige Unternehmensführung, Produktgestaltung, Landwirtschaft, Aufforstung, Kohlenstoffsenken und CO2-Emissionsbilanzen.

Zukunftswerk
Berlin
Deutschland

zukunftswerk.org

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft...

Zukunft entsteht im Geist. Der Freiraum, Zukunft aktiv gestalten zu können, ist nach meiner Erfahrung auf einer soliden Grundlage aufgebaut. Diese Grundlage ist das Bewusstsein dafür, wo wir als zukunftswerk heute stehen und was wir als Team am besten können. Der Freiraum, Zukunft zu gestalten, hängt von der persönlichen Fähigkeit ab, diesen Status Quo weiterzudenken. In welchen Feldern können unsere Fähigkeiten und Erfahrungswerte noch einsetzen? Wie werden sich die Anforderungen an unsere Leistungen zukünftig verändern und was sind hier die treibenden Faktoren? Was sind unsere jeweiligen persönlichen Vision von uns als Menschen, von unseren Tätigkeitsfeldern und unserem Wirken miteinander und mit unseren Kunden?

Dieser innere Freiraum braucht natürlich bestimmte Umstände, um zur Geltung zu kommen. In stressigen Zeiten, in denen das Tagesgeschäft überhand nimmt, ist wenig Platz für solche Überlegungen. Es braucht
Zeit und Raum, um zum Kern dieser Fragen durchdringen zu können und aus den einzelnen Visionen eine gemeinsame zu schmieden. Ich denke, eine wesentliche Grundvoraussetzung ist die Wertschätzung für die aktive Zukunftsgestaltung und das gelebte Bewusstsein im Unternehmen, dass dies eine Aufgabe ist, die Zeit und Freiräume erfordert; aber nicht erzwungen werden oder „auf Knopfdruck“ erfüllt werden kann. Die besten Ideen habe ich selten am Schreibtisch, sondern dann, wenn ich etwas Aktives mache, zum Beispiel Fahrrad fahre oder Zeit mit Freunden verbringe, die meine Interessen teilen.

Leben und arbeiten gehören zusammen...

Inspiration bedeutet, die Dinge anders zu sehen und anders zu tun als gewohnt. Das stellt natürlich hohe Anforderungen an persönliche Freiheiten einerseits und an ein ergebnisorientiertes Management andererseits, das diesen Prozess der Inspiration methodisch für das Unternehmen nutzbar macht. Es sollte ein gelebter Bestandteil der Unternehmenswerte sein, dass unkonventionelle und neue Lösungswege erlaubt sind und eine hohe Toleranz gegenüber Fehlern besteht, denn natürlich führt nicht jeder neu begangene Weg zum gewünschten Ziel.

„Fail early and often“ ist hier das Motto, das nicht umsonst in den letzten Jahren erst in den deutschsprachigen Raum eingeführt wurde, denn unsere kulturelle Prägung ist, Unsicherheiten zu vermeiden und Fehler tendenziell zu stigmatisieren. Höchstleistung kann nicht erzwungen werden, da sich ein Potential zwar unter einem gewissen Druck, aber sicher nicht unter Zwang entfaltet. Die reale Wertschätzung der verschiedenen Persönlichkeit mit all ihren Stärken und Schwächen durch die Organisation und eine Kultur des Miteinander sehe ich als weitere wichtige Voraussetzungen an, um eine inspirierende und leistungsfördernde Unternehmenskultur zu gewährleisten.

Bewusst leben. Erfolgreich arbeiten. Zukunft gemeinsam gestalten.

Ein optimaler Arbeitsplatz wird den Bedürfnissen des Betreffenden gerecht. So unterschiedlich die Bedürfnisse sind, so unterschiedlich können also die Arbeitsplätze aussehen. Es ist nicht jedermanns Sache, jeden Tag um die gleiche Zeit am gleichen Ort zu erscheinen. Andere wiederum brauchen dies, um die gewünschte „Arbeitsatmosphäre“ entstehen zu lassen. Ich denke, das sollte jeder für sich selbst entscheiden können.

Natürlich gibt es Prozesse, die am besten funktionieren, wenn die betroffenen Personen an einem Ort sind. Bei zukunftswerk haben wir die Erfahrung gemacht, dass mit einer geeigneten Digitalen Infrastruktur alle professionellen Prozesse ortsunabhängig gut funktionieren können. Peter Friess ist meist in Starnberg, Alexander Rossner in Peißenberg in Oberbayern und ich bin in der Regel in Berlin. Wir haben zwar auch ein
gemeinsames Büro in Starnberg, aber das spielt keine große Rolle in unserem Tagesgeschäft.

Dieses ungewöhnliche Modell funktioniert allerdings nicht ohne Grund. Wir kennen uns gut, haben unsere jeweiligen Aufgabenbereiche, die sich optimal ergänzen und die wir selbstständig ausfüllen. Der vielleicht wichtigste Grund ist aber, dass wir uns vollkommen vertrauen. Ohne dieses uneingeschränkte persönliche und fachliche Vertrauen wäre das Modell wahrscheinlich nicht machbar. Unsere Infrastruktur ist also nicht
räumlich, sondern einerseits digital und andererseits menschlich.

Was allerdings durch die digitale Verknüpfung nicht zu ersetzen und durch Professionalität nicht zu kompensieren ist, ist das persönliche Miteinander. Unsere persönlichen Treffen finde ich sehr wichtig, denn
natürlich möchte ich die Menschen, mit denen ich zusammen arbeite und die ich auch persönlich schätze, zumindest hin und wieder auch sehen.

Über mich

Leben und arbeiten – das findet für mich hauptsächlich in Berlin statt. Als Partnerin von zukunftswerk liegen meine Beratungsschwerpunkte auf nachhaltiger Unternehmensführung, Produktgestaltung, Landwirtschaft, Aufforstung, Kohlenstoffsenken und CO2-Emissionsbilanzen.

Foto: Silke Reents (Fotografin aus Berlin)



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