Manfred Brandstätter im Profil

Manfred Brandstätter ist Impulsgeber unserer Initiative. Alle Akteure findest Du in unserer Impulsgeber-Liste.

Manfred Brandstätter, Wirtschaftstrainer, Hochschuldozent, Projektleiter aus Bonn

MBA Manfred Brandstätter

Wirtschaftstrainer, Hochschuldozent, Projektleiter

Organisationsgestalter
Bonn
Nordrhein-Westfalen | Deutschland

organisationsgestalter.de

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft...

Unter Lebenswelt verstehe ich all das, was ich mit meinen Sinnen erleben kann – also „einfach leben“ (einerseits die Einfachheit, anderseits das Leben und die Kombination daraus). Dazu gehört eine sinnvolle und sinnstiftende Arbeit, die ich ausfüllen kann und die mich ausfüllt.

Ich stelle mir oft die Frage, wie ich das, was mir im Zusammenhang mit Arbeit und Leben seit vielen Jahren klarer geworden ist, auch anderen einfach und schnell vermitteln kann. Dies nicht aus dem simplen Beweggrund heraus, um als „Oberlehrer“ vom etwas besseren Arbeits- (aber auch Lebens-)Konzept erzählen zu können, sondern um mir persönlich die Arbeit zu erleichtern, speziell dann, wenn ich mit verhärmten, frustrierten und desillusionierten Menschen zusammenarbeiten muss.

Im Moment verfolge ich die Idee, das sogenannte „Neue Arbeiten“, oder „Neue Formen der Arbeit in Linien- und Projektorganisationen“ als Simulationen schnell erlebbar zu machen. Dazu habe ich bereits Lösungen erarbeitet und angewendet.

Leben und arbeiten gehören zusammen...

… wie Ying und Yang.

Wenn Du zum Beispiel in meine Wohnung blicken könntest, dann würdest Du sehen, dass mein Stehpult mit meinem Mac im Zentrum des Wohnraumes zu finden ist. So habe ich meine Arbeit sichtbar in meinen Lebensraum eingebettet.

Ich beschäftigte mich schon immer gerne, auch an den Wochenenden mit meiner Arbeit. Als junger Vater war dieses Vorgehen in meiner Familie weder erwünscht noch gern gesehen. Meine Frau (genauso wie ich selbst), waren von unseren Eltern (Arbeitnehmer und keine Unternehmer) als Vertreter der Nachkriegsgeneration so erzogen und kultiviert worden, dass die Trennung von Arbeit und dem „Rest des Lebens“ zwischen Montag 08:00 Uhr bzw. Freitag 16:00 Uhr, Ordnung und Ausgleich schaffen soll. Ein „Verstoß“ gegen diese unausgesprochene Regel benötigte einen zusätzlichen Kraftaufwand an Energie für Argumentationen sowie Rechtfertigungen und löste in den meisten Fällen einen Konflikt in meiner Familie aus.

Erst Jahre später, insbesondere während der näheren Beschäftigung mit der Lehre der Sozialwissenschaften im Rahmen meines späten Wirtschaftsstudiums, wurde mir dieser Sachverhalt und die Ursprünge erst so richtig bewusst. Es löst bei mir jetzt Unverständnis aus, dass die segmentierte Betrachtung von Handeln und Denken, das Unterordnen der Mitarbeiter in künstlich erstellte Hierarchiestufen, kombiniert mit einem Ablegen des grundsätzlichen Demokratieverständnisses an der Firmenpforte in der jüngsten Zeit widerspruchsfrei angenommen sowie akzeptiert wurde und oftmals immer noch wird.

Der Umstand, dass diese Konditionierung unserer aktuellen Führungskräfte durch deren Erziehung und Schule, speziell bei den Mitarbeitern, die ab den 90er Jahren geboren wurden, zu Irritation führt, ist jener der mich persönlich auch interessiert und den Grund darstellt mich mit diesem Thema intensiv zu beschäftigen. Mein „früheres“ schlechtes Gewissen, wenn ich die verordnete Trennung zwischen Leben und Arbeit missachtete, hat sich mittlerweile in Interesse und Energie gewandelt, neue Lebens- und Arbeitswelten zu gestalten.

Bewusst leben. Erfolgreich arbeiten. Zukunft gemeinsam gestalten.

Wie weiter unten näher beschrieben, versuche ich aus intrinsischen Beweggründen heraus, meine Lebens- und Arbeitswelt zu kombinieren. Als Unternehmer tue ich mich da sicherlich leichter als KollegInnen im Rahmen ihres Arbeitnehmerverhältnisses.

Erfolg bedeutet für mich, die inhaltliche und die ökonomische Erreichung meiner Ziele (zum Beispiel die Entwicklung und Anwendung eines neuen Ausbildungskonzeptes), dass ich mich bis zum Schluss daran erfreuen kann, bei gleichzeitigem Spaß in der Umsetzung und dass ich dabei das „Leben“ nicht vergesse.

Über mich

Mein Name ist Manfred Brandstätter. 57 Jahre alte und junge Erfahrungen begleiten mein Leben. Ich habe seit über 20 Jahren das für mich Angenehme mit dem Nützlichen verknüpfen können oder besser: Ich habe mir meine Hobbies zum Beruf gestaltet. Dies manifestiert sich auch in meiner Anspruchshaltung, dass ich meine bisherige Arbeit — vielleicht nicht mehr in derselben Intensität, jedoch bis zu meinem Lebensende — so fortführen werde. In die sogenannte Rente, oder wie man in meinem Heimatland Österreich sagt (ich lebe als Salzburger seit über 5 Jahren in Bonn) — in Pension — werde ich nicht gehen.

Ich arbeite als selbständiger Wirtschaftstrainer und Hochschuldozent rund um das Schwerpunktthema „Projektorganisation“. Dazu befähige ich Menschen in Organisationen, ihre temporären Vorhaben mit agilen Methoden erfolgreich zu planen, umzusetzen und abzuschließen. Oftmals ist es im Vorfeld notwendig, auch die jeweilige Organisation inklusive ihrer Führungskräfte zu befähigen, dass derartige „agile“ Vorhaben nicht kanibalisiert werden.

Damit ich meine „Bodenhaftung“ und den Sinn für das reale Projekterlebnis nicht verliere, übernehme ich regelmäßig in Projekten Verantwortung, sowohl in den verschiedenen Rollen des agilen, als auch in der des traditionellen Projektmanagements. Mein aktuelles Vorhaben ist die Leitung eines von vier ORS1-Projekten, die im Rahmen der Einführung von neuen digitalen Services vom Bundesministerium für Gesundheit in Deutschland beauftragt wurden.

Meine Beiträge zur Initiative - EnjoyWorkCamp Session(s)

Ich wurde 2014 via Twitter – konkret von Marcus Raitner – auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Es war seinerzeit für mich das erste BarCamp überhaupt – hatte aber schon viel von unterschiedlichen BarCamp-Veranstaltungen in der Vergangenheit gehört und gelesen.

Aktuell, also 2016, beschäftige ich mich im Rahmen meiner Organisationsprojekte mit der Einführung von modernen Methoden in Planung, Umsetzung und Führung in Linienorganisationen, hauptsächlich jedoch in Temporärorganisationen (Projektorganisation). Dabei beobachte ich immer öfter den Umstand, dass die Führungskräfte im mittleren Management mit den geänderten Strukturen Schwierigkeiten haben.

Mich beschäftigt im Moment das Thema „Agile Linienorganisation“. Dazu habe ich im August dieses Jahres mein Buch Scribble: Das Arbeitsbuch für agiles Prozessmanagement verfasst, dass ich gerne auch kurz vorstellen möchte. Darüber hinaus kann ich gerne beim EnjoyWorkCamp berichten und meine Lösungsansätze vorstellen.

Meine Fachbeiträge zur Initiative



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