Melania Melitopoulos im Profil

Melania Melitopoulos ist Impulsgeber unserer Initiative. Alle Akteure findest Du in unserer Impulsgeber-Liste.

Melania Melitopoulos, Agile Coach, Change Manager, Beraterin plus freiberuflicher LEGO® SERIOUS PLAY® Facilitator aus München

Melania Melitopoulos

Agile Coach, Change Manager, Beraterin plus freiberuflicher LEGO® SERIOUS PLAY® Facilitator

Allianz Managed Operations & Services SE
München
Bayern | Deutschland

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft...

Für mich ist die Lebens- und Arbeitswelt eins. Eine Trennung à la Work-Life Balance finde ich unsinnig! Schließlich habe ich nur ein Leben! Als Arbeitnehmer möchte ich in einem Umfeld tätig sein, in dem ich die Möglichkeit habe mein ganzes Potential auszuschöpfen und mich nicht nur mit meinen Kenntnissen und Talenten sondern auch als Mensch und Individuum einbringen kann.

Voraussetzung hierfür sind meiner Meinung nach neue Organisationsstrukturen die ein respektvolles Miteinander fördern und eine Wertekultur zu schaffen die sich dem ständigen Wandel der Zeit anpasst.

Als Führungskraft habe ich die Herausforderung, meinem Team die Möglichkeit sich selbst zu organisieren zu schaffen und ihnen die Angst vor Verantwortung und Versagen zu nehmen.

Ich liebäugle seit längerem mit Holacray und würde gerne hierzu mehr erfahren und anhand von Firmen die dies eingeführt haben wissen wie sie dies implementiert haben.

Leben und arbeiten gehören zusammen...

… weil wir keine Maschinen sind. Wir können und nicht an und ausknipsen wenn wir in der Arbeit sind und unsere Emotionen, unsere Moral oder unsere Sorgen zu Hause lassen. Das sollten wir uns immer vor Augen führen. Ich kann mein gesamtes Potenzial nur entfalten, wenn es mir gut geht. Damit es mir gut geht, brauche ich ein Umfeld in dem ich mich wohl fühle. Das fängt damit an, dass ich meine Gefühle auch ohne Angst vor Ablehnung mitteilen und um Hilfe bitten kann. Ein Umfeld in dem ich als Mensch respektiert werde und nicht nur mit meinen Arbeitsergebnissen identifiziert werden.

Hinzuzufügen wäre noch, dass ich agile Arbeitsweisen mit selbstorganisierten Teams und Knowledge Sharing für sinnvoll erachte. Wir sind alle erwachsen und sollten dementsprechend jeden als Erwachsenenden und verantwortungsbewussten Menschen behandeln. Ich bin der Meinung, dass holistische Systeme auch außerhalb unseres Kulturkreises funktionieren. Ich hatte vor kurzem noch den Lead in einem siebenköpfigen Team inne, das mit Scrum-ban in Indien und Deutschland selbstorganisiert arbeitete. Daran erkennt man, dass auch in sehr tayloristisch geprägten Kulturkreisen agiles Denken und Handeln möglich ist.

Ich glaube (und hoffe) die Zukunft in der Arbeitswelt geht weg vom reinen Expertenwissen von Tools und Maschinen zu einem ganzheitlichen Betrachten von Talenten und Werten eines jeden um ihn in seinen Interessengebiet entsprechend einzusetzen und zu fördern. Ich bin gegen ein Ausmerzen von Wissenslücken – sondern für die Förderung von Interessen und vorhandenen Talenten. Den nur das was mich interessiert macht mir Spaß und dort bin ich auch am produktivsten.

Ich würde sogar noch weiter gehen in dem ich jedem Mitarbeiter einen Coach an die Seite stellen würde, um die Motivationsgründe und Ziele (Lebens- und Arbeitsziele) zu erarbeiten, um eine gezielte Förderung überhaupt möglich zu machen, da nicht jeder Chef oder HR-Partner ein Auge für diesen Aspekt hat (ich kann erst jemanden fördern, wenn er weiß was er will). Am liebsten wäre mir allerdings, wenn in Zukunft nur noch Menschen Menschen führen würden, die diese Fähigkeit mit sich bringen. Aber bis dahin ist noch ein langer Weg….

Ich bin ein Fan von Leadership Management 3.0 von Jurgen Appelo und möchte hier die drei Schlüsselwörter aufzählen, die mir zeigen, ob ich mich in einem Umfeld bewege, indem ich „ich“ seien kann: Purpose, Autonomy & Mastery. Mein Wunsch ist es, diese Art des Leaderships die Appelo propagiert soweit zu kultivieren, dass es nur noch diese Art der Führung gibt.

Bewusst leben. Erfolgreich arbeiten. Zukunft gemeinsam gestalten.

Ich glaube durch die digitale Welt und all ihren Netzwerken eine Trennung zwischen Arbeit und Freizeit auf lange Sicht nicht mehr möglich seien wird. Auf einer einen Seite finde ich es wichtig im ständigen Austausch mit anderen zu sein insbesondere im persönlichen Gespräch. Auf der anderen Seite sollte man jedem den Freiraum gewähren, auszusuchen wo er arbeiten möchte (im Büro, zu Hause, im Café oder sonst wo). Die hier zu schaffende Rahmenbedingung lautet Vertrauen. Weg von Mindestarbeitszeiten hin zu ergebnisorientierten Arbeiten.

Zu der Rahmenbedingung Vertrauen gehört für mich, dass ich mich auf andere verlassen kann und diese sich auf mich verlassen können. D. h. wenn ich Hilfe benötige oder Fehler gemacht habe, kann ich ohne Scham oder Angst auf andere zugehen und um Hilfe bitten. Ein erfolgreicher Tag ist für mich wenn ich in meiner Arbeit einen harmonisches Miteinander im Team erleben, etwas lernen oder lehren konnte und meine Arbeit effektiv erledigen konnte.

Über mich

Meine Motivation privat und beruflich ist etwas zu verändern. Ich will mich nicht einfach anpassen, sondern auch etwas dazu beitragen, dass sich Dinge, Menschen, Umfelde sich ändern. Und somit verändere ich mich auch am laufenden Band. Ich möchte lernen und lehren und suche immer wieder neue Impulse und Ideen, die ich in mein Leben einbringe.

Was am Ende zählt ist glücklich zu sein und damit sollte man sofort anfangen. Das Leben als Spiel sehen: mal gewinnt man und mal verliert man. Aber darum geht es nicht. Es geht beim Spiel ums spielen selbst. Sich und seinen Mikrokosmos nicht so ernst nehmen (aber ernst genug um diesen verändern zu wollen) und seinem Herzen folgen.

Dies immer wieder meinen Mitmenschen vor Augen zu halten das ist meine Motivation. Das Leben mit einem Lächeln im Gesicht ist viel schöner und hey… das Leben macht Spaß!

Ich interessiere mich für folgende Initiativen die in diesem Bereich tätig sind: intrinsify!me, Heartleaders, Augenhöhe und Vostok. Außerdem finde ich immer wieder Artikel in der Zeitschrift „Hohe Luft“ zu dem Thema.

Meine Beiträge zur Initiative - EnjoyWorkCamp Session(s)

Ich bin zum ersten Mal dabei und bin sehr gespannt darauf, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Ich möchte gerne wissen wie andere über Lebens-und Arbeitswelten der Zukunft denken, welche Ansätze sie bereits initiiert haben oder was sie in der Zukunft vorhaben.

Außerdem suche ich ganz gezielt Menschen, die es geschafft haben, große Organisationen bei der Transformation in eine „andere Welt“ unterstützt haben.

Wenn ich eine Session gebe, dann natürlich eine LEGO® SERIOUS PLAY®, um zu zeigen wie man spielerisch „Denken“ kann. Denn eines bin ich mir sicher, egal ob Lebens- oder Arbeitswelt, spielen und lernen gehören in unsere Leben egal wie alt wir sind. Und deshalb bin ich für ein spielerisches Lernen :-)


© 2014 Melania bei einer LEGO® SERIOUS PLAY® Session im Rahmen des PM Camp München (Foto: Franziska | madiko)

Meine Fachbeiträge zur Initiative



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