Tina Teucher im Profil

Tina Teucher ist Impulsgeber unserer Initiative. Alle Akteure findest Du in unserer Impulsgeber-Liste.

Tina Teucher, Wissensarbeiterin, Netzwerkerin Nachhaltigkeit, Rednerin, Journalistin und Dozentin aus München.

Tina Teucher

Wissensarbeiterin, Netzwerkerin Nachhaltigkeit, Rednerin, Journalistin und Dozentin

Sustainable Matchmaker
München
Bayern | Deutschland

sustainablematchmaker.com

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft...

Lebenswelt: Die Vielfalt der eigenen Möglichkeiten voll ausschöpfen, frei von Druckgefühlen, wenn auch nicht frei von Verantwortung. Die kann man aber spielerisch und durch Gewöhnung zu einem ganz natürlichen Bestandteil der Leichtigkeit von „Freizeit“ machen. Zum Beispiel durch ehrenamtliches Engagement in einem Bereich, der einem Spaß macht.

Arbeitswelt: Es scheint, in der Arbeitswelt ist weniger Lockerheit und Experimentieren erlaubt. Zu „professionellem“ Auftreten und Verhalten gehört Standardisierung, ein Mindestmaß an Seriosität, was manche leider mit bierernst verwechseln. Die Herausforderung: Ernst sorgt zwar öfter für Zuverlässigkeit und vielleicht auch klarere Kommunikation, hemmt aber Kreativität und stellt die Menschlichkeit ab. Doch alle Entscheidungen, auch berufliche, werden nunmal emotional gefällt. Wer das verkennt, scheitert.

Ich finde, mehr Humor und kreative Ansätze sollten im Business „erlaubt“ sein. Aber das ist zu pauschal. Wer soll das „erlauben“? Steht doch jedem frei. Macht aber keiner, der in höhere Management-Positionen will, denn da heißt es: Ernst sein. Eine bekannte Managerin erhielt einst keine Beförderung, weil sie „zuviel lächelte“. Und auf der anderen Seite verlieren wir die Fähigkeit, Spaß zu haben und rennen wie die Lemminge in Burn- und Bore-Outs.

Die größte Frage, die sich mir bezüglich Arbeitswelten stellt: Warum haben wir immer noch die 40-Stunden-Woche? Bei all dem technischen Fortschritt und dem gesellschaftlichen Wohlstand? Jeder Kondratieff-Zyklus hat weitere Verbesserungen gebracht – und trotzdem rackern sich die Menschen zu Tode. Wer legt denn fest, dass es genau 40 oder mehr Stunden braucht, um sich ein gutes Leben leisten zu können? Und was heißt schon gutes Leben: Die meisten kommen nach so einem Arbeitstag geschafft nach Hause, essen, schauen fern und gehen ins Bett. Für Nachdenken über Grundsätzliches, ehrenamtliches Engagement oder politische Meinungsbildung bleibt fast keine Zeit. Ist das so gewollt?

Leben und arbeiten gehören zusammen...

…, wenn man weiß, was man will und seine Träume verfolgt. Viele Menschen wagen nicht einmal diesen ersten Schritt: Zu erkennen, was sie am Ende ihres Lebens von sich sagen können wollen. Dabei haben wir heute die freie Identitäts-Wahl. Oder?

Der American Dream predigt uns: Du kannst es, wenn Du nur willst, wenn Du nur an Deinen Träumen dran bleibst. Und dass das Universum „Ja und Amen“ zu allem sagt, was man ihm nur stark genug abfordert. Doch der Deutsche Zweifler sagt: Ja, und wer soll dann die Klos sauber machen? Das will doch keiner machen! Und genau das wird, wenn jeder nach seinem Lebenstraum strebt, dann wohl eine Frage der Machtverteilung.

Weder Lebens- noch Arbeitswelten sind frei von Machtgefügen. Können wir irgendwann alle blöden Aufgaben Maschinen übertragen? Und was geschieht, wenn wir diesen Maschinen nun auch eine Identität, Intelligenz und Gefühle geben?

Das ist für mich DAS Thema von Leben und Arbeiten in der Zukunft: Identität und Interaktion von Mensch und Maschine. Denn welche Rolle würden wir uns als Menschen zuschreiben, wenn all unsere Arbeit getan würde? Mehr Gedanken dazu und zum Film „Transcendence“ gibt’s unter Transcendence: Was ist der Mensch?.

Bewusst leben. Erfolgreich arbeiten. Zukunft gemeinsam gestalten.

Ich möchte mit Menschen zusammenarbeiten, die begeisterungsfähig und lösungsorientiert, flexibel und trotzdem zuverlässig sind.

Was treibt Dich an?
Was willst Du wirklich?

Teilen
Teilhaben
Teilsein

in Zeit und Raum
mit anderen Zeitgenossen
mit allen Nachfahren

Glück (gemeinsam) erleben und schmieden. Das ist Erfolg.

Deshalb vernetze ich Gleichgesinnte als Sustainable Matchmaker, singe im Chor, teile mein Wissen (u.a. als Dozentin und Moderatorin), tanze gern und übe mich in Dankbarkeit.

Über mich

All mein Streben gilt dem Leben :-)

Damit das so vielfältig und langlebig wie möglich ist, engagiere ich mich als Sustainable Matchmaker : Speaker, Journalistin, Moderatorin, CSR-Beraterin und Nachhaltigkeits-Dozentin.

Meine Beiträge zur Initiative - EnjoyWorkCamp Session(s)

Ich bin neugierig auf den BarCamp-Charakter der Veranstaltung. Bisher kenne ich hauptsächlich (oft langatmige, wenig interaktive) Konferenzen.

Von Hamsterrad bis Hängematten-Chillen habe ich einige Arbeitsmodi erlebt und gesehen. Kulturelle Unterschiede sind da, grade in Lateinamerika, deutlich zu spüren. Diskussionswürdig finde ich die Ergebnisorientierung. Im westeuropäischen und angloamerikanischen Raum herrscht das calvinistische Arbeitsbild vor: Wer fleißig ist, kommt in den Himmel. Oder hat wirtschaftlichen Erfolg und dadurch ein besseres Leben.

Doch viel zerstört auch viel. Und ich kenne mehr Nachhaltigkeits“vorbilder“, die soviel im Flugzeug reisen, dass ihr CO2-Fußabdruck im Leben nicht mehr auszugleichen ist, als ich an zwei Händen abzählen kann.

Auf der anderen Seite verbringen Leute die meiste Zeit des Tages in der Hängematte. Sie „schaffen“ nicht viel, aber sie stören auch kaum – andere Menschen und die Umwelt. Wie „gut“ ist unsere Geschäftigkeit eigentlich?

Meine Fachbeiträge zur Initiative

Beiträge via EnjoyWork

Woanders



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