Ulrike Stegmaier im Profil

Ulrike Stegmaier ist Impulsgeber unserer Initiative. Alle Akteure findest Du in unserer Impulsgeber-Liste.

Ulrike Stegmaier, Wissensarbeiterin, ScrumMasterin, Begleiterin Veränderungsprozesse und Gemeinwohl-Ökonomin aus Stuttgart.

Ulrike Stegmaier

Wissensarbeiterin, ScrumMasterin und Begleiterin Veränderungsprozesse, Gemeinwohl-Ökonomie

Robert Bosch GmbH
Stuttgart
Baden-Württemberg | Deutschland

greencommongood.wordpress.com

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft...

Wir entwickeln uns von einer Industrie- zu einer Informationsgesellschaft. Der technologische Fortschritt bewirkt einen Rückgang von einfachen Tätigkeiten, vor allem in der Produktion. Das ist an sich nicht schlecht, denn viele Tätigkeiten können (und sollten) von Maschinen und Computern übernommen werden.

Die Einstellung „Nur wer erwerbstätig ist, darf auch essen“ ist breiter Konsens in unserer Gesellschaft. Aber: unsere Arbeitswelt ändert sich. Die Industrie stellt immer weniger Arbeitsplätze zur Verfügung, oft zu unangemessenen Konditionen. Wir brauchen ein Umdenken in Hinsicht, wann ein Mensch ein „Gutes Leben“ führen darf. Ist das nur durch Erwerbstätigkeit in der heutigen Arbeitswelt, definiert durch die Formel: Arbeit = Leistung = Anerkennung = Lebensgrundlage.

In Zukunft wird es mehr „Arbeitswelten“ geben müssen:

  • Industrielle Produktion – hier wird klassisch produziert und Leistung nach Menge, Qualität, Zeit gemessen
  • Ehrenamt – viele Tätigkeiten heute werden unbezahlt und ohne jegliche Anerkennung geleistet, ob in den Kommunen oder Vereinen. Eine neue Arbeitswelt die in irgendeiner Form finanziert werden muss.
  • Familie und Pflege – jeder Beitrag zur Gesellschaft muss finanziell bezahlt und durch Beiträge in die Sozialversicherung langfristig honoriert werden.
  • Bildung und Forschung – wichtige Bausteine einer Gesellschaft, die sich weiterentwickelt. Vision: Ein System, das es ermöglicht zu lernen, zu lehren, zu forschen und zwar unabhängig von Herkunft und Finanzstatus. Die Ergebnisse und Erkenntnisse sind gemeinwohlorientiert und werden der Gesellschaft zur Verfügung gestellt.

Leben und arbeiten gehören zusammen...

Das ist eine philosophische Frage – was ist der Sinn des Lebens? Erwerbsarbeit, Profit, Familie, Spaß, Weiterentwicklung, Verbesserung oder einfach nur Da-Sein?

Ich bin zwischenzeitlich ein Befürworter des (bedingungslosen) Grundeinkommens. Der Mensch strebt nach sinnvollem Tun und sollte die Möglichkeit haben, sich da einzubringen, wo es ihm sinnvoll erscheint. Ein Grundeinkommen sichert die menschliche Existenz und Würde (Nahrung, Bildung, Wohnen, Kultur, Gemeinschaft, Weiterentwicklung). Ein höherer Standard kann durch weitere Leistungen des Einzelnen dazuverdient werden. Die soziale Sicherheit steigt und dadurch sinkt die Kriminalität.

Die Menschen könnten einfach leben. Es muss nicht mehr zur Existenzsicherung gearbeitet werden, und damit bekommt Arbeit für den Einzelnen oder auch die ganze Gesellschaft eine neue Bedeutung und Sinn.

Bewusst leben. Erfolgreich arbeiten. Zukunft gemeinsam gestalten.

Der ideale Rahmen für Freude an der Arbeit bietet

  • Festes verlässliches Einkommen
  • sicherer und unbefristeter Arbeitsplatz
  • Behandlung als Mensch durch Vorgesetzte
  • Möglichkeit zur Weiterentwicklung meiner Fähigkeiten
  • Mitbestimmung und Beteiligung an strategischen Entscheidungen
  • Gepflegtes, sauberes Büro, Zugang zu Getränken und Verpflegung
  • Raum für Rückzug (stilles Arbeiten) und Möglichkeiten für Gespräche / Diskussionen
  • Moderne Technik: Web Konferenz, Telefonkonferenz, stabiles Internet, SocialBusiness SW
  • meine Arbeit wird am Ergebnis gemessen, nicht an der Anwesenheitszeit
  • Freiraum: meine Zusammenarbeit orientiert sich am Auftrag, Projekt, Thema. Ich entscheide wann ich mit wem in welcher Form zusammenarbeite
  • Grundhaltung der Kollegen: jeder gibt sein Bestes (Kultur)
  • Kommunikation und Kooperation auf Augenhöhe

Erfolg

Erfolg habe ich dann, wenn eine Aufgabe für alle Beteiligten zufriedenstellend / gut / sehr gut erledigt ist. Das Ergebnis ist sichtbar, spürbar, messbar.

Meine Themen 2014 / 2015

Enabling Enterprise 2.0; Agiles Arbeiten; Gemeinwohl-Ökonomie; interkulturelle Kompetenz und Bürgerbeteiligung im Rahmen meines Ehrenamts als Stadträtin.

Über mich

Gute Zusammenarbeit hat viele Vorteile:

  • Entscheidungen treffen aufgrund guter Argumente;
  • respektvoller Umgang auf Augenhöhe;
  • Erkennen von Bedürfnissen von Kollegen und Kunden und das gemeinsames Streben nach einem Business Value, also einem nachhaltigen Mehrwert, führen neben Spaß bei der Arbeit zu kreativen und guten Arbeitsergebnissen.
  • Wenn wir Veränderungen begrüßen können wir uns verbessern.

Als kommunikative und weltoffene Teamworkerin, kundenorientiert und begeistert vom agilen Mindset, begleite ich Teams auf dem Weg in die Agile Organisation mit Schwerpunkt Zusammenarbeit. Mein breites Wissen, meine Erfahrung und meine Aktivitäten in Beruf, Ehrenamt, Politik und als Akteurin Gemeinwohl-Ökonomie lassen mich die Dinge immer aus verschiedenen Perspektiven sehen. Das macht es nicht immer einfacher, aber nachhaltiger.

Hier in der Initiative Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft finde ich Gleichgesinnte, Menschen mit einer modernen Haltung: Wirtschaft dient dem Menschen und nicht umgekehrt.

Meine Beiträge zur Initiative - EnjoyWorkCamp Session(s)

Das Besondere ist für mich der Austausch auf Augenhöhe mit an den gleichen Themen interessierten Menschen. Hier werden Konzepte von denjenigen erarbeitet, die auch später selbst so arbeiten werden. Also von den Betroffenen für die Betroffenen.

Anders im unternehmerischen Umfeld: dort werden oft von oben Konzepte entwickelt von Menschen, die selbst nicht von den Änderungen betroffen sind.

Gerne würde ich mich austauschen zu Fragen beispielsweise „Wie bemesse ich fair die Leistung eines Teamkollegen?“, „Wie ermittle ich ein faires Gehalt?“, „Wie gehe ich mit Minderleistung im Team um?“ oder „Was bedeutet agiles Arbeiten?“.

Meine Fachbeiträge zur Initiative



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