Daniel Held im Profil

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Daniel Held, Freier Journalist und Online-Redakteur aus Köln.

Daniel Held

Freier Journalist und Online-Redakteur

Heldentexte
Köln
Nordrhein-Westfalen | Deutschland

heldentexte.de

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft...

Die größten und wichtigsten Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, sind:

  • Umweltschutz,
  • neue Arbeitskultur – und somit generell ein anderer Umgang mit seinen Mitmenschen – sowie
  • ein verändertes Bildungssystem.

Umweltschutz

Als Journalist führte ich vor einigen Monaten ein Interview mit dem Filmregisseur Florian Opitz (Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit), und er sagte: “Das System macht uns kaputt!”. Ich pflichte ihm bei, es muss sich was ändern! Und Gott sei Dank gibt es viele Initiativen, die bereits einiges bewirken.

Ich finde positiv, dass wir Verbraucher uns immer häufiger Gedanken darüber machen, woher unsere Konsumgüter stammen und wie sie produziert werden (Stichwort Bio- und Fairtrade-Trend). Ich finde gut, dass Menschen in Repair-Cafés Elektrogeräte reparieren, bspw. in einem Tauschring oder beim Carsharing Zeit und Gegenstände miteinander tauschen oder gemeinsam nutzen und energieeffiziente Häuser bauen.

In diese Richtung muss es weitergehen, denn bei allem technischen Fortschritt haben wir es zum Beispiel bis heute nicht geschafft, dass Autos und Flugzeuge nicht die Luft verpesten und Lärm produzieren. Es wäre ein riesiger Schritt nach vorne in der Lebensqualität!

Neue Arbeitskultur – und somit generell ein anderer Umgang mit seinen Mitmenschen

Der Druck im heutigen Arbeitsleben ist durch die Schnelllebigkeit und das Konkurrenzdenken enorm. Bemerkenswert, dass es Unternehmen gibt, in denen sich Mitarbeiter “innerlich frei” fühlen, wie der Film Augenhöhe zeigt. Das ist meines Erachtens der Schlüssel zu einer neuen Arbeitskultur: Wie schaffen wir es, dass Menschen gerne arbeiten, sich entfalten können und dabei gute Ergebnisse erzielen? Mit Selbstbestimmtheit und gegenseitigem Vertrauen? Mit gesunder Führung und wertschätzendem, empathischen Umgang untereinander?

Eine große Aufgabe ist auch die Auflösung der vielen Glaubenssätze und Denkmuster, die uns durch die soziale Konditionierung mitgegeben wurden und uns tagtäglich begleiten. Ein ganz spannendes Thema, wie ich finde.

Meine Buchtipps:

Spannend finde ich in diesem Zusammenhang, inwiefern das Bedingungslose Grundeinkommen dafür sorgen kann, dass wir uns auch finanziell frei fühlen, um kreative Ideen zu entwickeln und gerne Verantwortung zu übernehmen. Aussagen wie “Geht nicht” und “Wann soll ich das noch machen?” haben dann hoffentlich ein Ende.

Ein verändertes Bildungssystem

Es krankt am Schulsystem: Der Lehrer trägt frontal vor, die Schüler sind zum Zuhören und Stillsitzen verdammt. Sportunterricht ist unterrepräsentiert, obwohl Körper und Geist zusammengehören. Mit Bulimie-Lernen – Stoff reinpfeifen, nach der Prüfung auskotzen – wird gießkannenartig Wissen über die Schüler gekippt. Dass außer trockenem Lernwissen auch soziale Kompetenzen gefragt sind, wird größtenteils ignoriert. Gute Ansätze, wie Bildung anders gestaltet werden könnte, liefert meiner Meinung nach Richard David Precht.

Ich glaube, es war auch sein Vorschlag, das Unterrichtsfach “Beziehungskunde” einzuführen. Ebenso halte ich für wichtig, zu lehren, was sich um “selbst” dreht: Selbstvertrauen, Selbsterkenntnis, Selbstwert. Frage: Wer hat das in der Schule gelernt – und wie wichtig ist das für jeden im täglichen Leben? Warum müssen viele Menschen bei der Frage nach ihren Fähigkeiten und Talenten zunächst länger überlegen?

Was ich mir wünsche: Der Umgang mit Medien sollte fest in die Schulbildung integriert werden. Wir sehen heute, was Smartphones aus unserem Kommunikationsverhalten machen. Menschen müssen aktiver in die persönliche Verbindung zueinander treten, mehr miteinander sprechen, eigeninitiativer werden. Wir brauchen mehr Verbindlichkeit, Tiefgründigkeit und ehrliches Interesse.

Meine Beiträge zur Initiative - EnjoyWorkCamp Session(s)

Ich bin das erste Mal dabei und freue mich auf alle Teilnehmer. Ich komme auf Empfehlung von Hochsensiblen-Coach Ulrike Hensel, Mutter von Teilgeber Tilo Hensel.

Ohne Erwartungen lebt es sich am besten, deshalb bin ich gespannt, was das EnjoyWorkCamp zutage bringt.



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