Silke Schemer im Profil

Silke Schemer ist Impulsgeber unserer Initiative. Alle Akteure findest Du in unserer Impulsgeber-Liste.

Dr. Silke Schemer, Unternehmerin mit Schwerpunkt Personal- und Unternehmensentwicklung aus Heidesheim.

Dr.  Silke Schemer

Unternehmerin mit Schwerpunkt Personal- und Unternehmensentwicklung

UVM - Unternehmensverantwortung Mensch
Heidesheim
Rheinland-Pfalz | Deutschland

uv-mensch.com

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft...

…werden eine Einheit! Für mich gibt es in der Zukunft bestenfalls nur noch Lebenswelten (Ich liebe große Visionen :-). DIE Arbeit als solche wie wir sie heute kennen gibt es dann nicht mehr. Man lebt in unterschiedlichen Lebenswelten. Eine davon ist beispielsweise die Lebenswelt „Meine Familie“, eine davon die Lebenswelt „Mein Sport“ und eine davon ist eben die Lebenswelt „Mein Beitrag zum Unternehmen xy“ und eine andere „Meine Fähigkeiten eingesetzt bei Organisation z“ usw.

Der Weg dorthin scheint noch unendlich weit und steinig zu sein – viele sehen ihn nicht einmal, oder verneinen sogar seine Existenz. Die Herausforderung liegt für mich darin, alle Ideen, Impulse, Hilfsmittel, Werkzeuge, „Fahrzeuge“ und dergleichen, die es gibt zu vereinen, um damit den Weg sichtbar, begehbar, befahrbar, abwechslungsreich und einfach schön zu gestalten. Damit jeder Lust bekommt, ihn entlang zu gehen.

Meine Idee ist es nun, meine Fähigkeiten für Unternehmen, die diesen Weg gehen wollen, einzusetzen. Damit leiste ich hoffentlich einen kleinen Beitrag zur Ausgestaltung dieses Weges. Offene Fragen gibt es für mich dabei noch sehr viele, aber das ist auch gut so. Ich bin ein großer Fan von Fragen – solange man noch etwas zu fragen hat, ist man neugierig aufs Leben.

Leben und arbeiten gehören zusammen...

…in eine gemeinsame Welt voller positiver Energien, kreativer Innovationen, spannender Herausforderungen, tiefgründiger Erkenntnisse, leichter Begegnungen, inspirierender Momente und vieler glücklichen Menschen. All dies und noch viel mehr kann und sollte man in allen seinen Lebenswelten – also auch oder sogar erst recht – während der Arbeitszeit erfahren. Um dorthin zu kommen, braucht es Menschen wie in der Community von Lebens- und Arbeitswelten mit Zukunft, welche diese Überzeugung selbst leben und andere damit anstecken.

Um ein konkretes Beispiel zu nennen aus meiner Lebenswelt: Ich unterstütze seit Anfang dieses Jahres als Vorstand einer Montessori Schule ehrenamtlich die Schule dabei die Eckpfeiler ihrer Pädagogik „Ein Miteinander auf Augenhöhe“ und „Gelebte Eigenverantwortung“ ebenso auf ihre Organisation als Ganzes zu übertragen. Dabei habe ich neben den wertvollen Erfahrungen für mich als Organisationsentwicklerin vor allen Dingen tiefe Einblicke in diese bemerkenswerte Pädagogik erhalten. So ist bei meiner Tochter die Einheit zwischen Leben und Arbeiten an der Schule spürbar und sichtbar. Und dies gerade, weil sie als Zweitklässlerin bereits sehr viel Verantwortung bekommt (was will ich heute bearbeiten, wo setze ich Schwerpunkte, welcher Bereich interessiert mich, obwohl er eigentlich erst Stoff in der 3. Klasse wäre?), diese sie in ihrer Selbstwirksamkeit stärkt und somit der Raum „Schule“ elementar zu einem für sie wichtigen Lebensraum geworden ist.

Das ist für mich ein Beispiel, wohin die Reise gehen kann – die Arbeitswelt von morgen fängt bei den Lernwelten unserer Kinder von heute an.

Bewusst leben. Erfolgreich arbeiten. Zukunft gemeinsam gestalten.

Für mich persönlich braucht es viel Freiraum, in dem ich meine Ideen umsetzen kann – immer „gezogen“ von einer übergeordneten Vision. Seit rund einem Jahr nun verfolge ich die Vision, etwas Sinnvolles für die Gesellschaft beitragen zu wollen. Ich habe mir viel Zeit genommen, meinen Beitrag zu finden, zu konkretisieren und publik zu machen. Mein Unternehmen – UVM – Unternehmensverantwortung Mensch – ist nun das Ergebnis.

Was hat es nun gebraucht, dass ich mich mit Begeisterung an diese Arbeit gemacht habe? Neben den „gängigen“ Motivationsfaktoren wie Handlungsspielraum, Eigenverantwortung, spürbare Herausforderung, Sinnzuschreibung – war für mich auch entscheidend, dass ich Zeit dazu hatte. Zeit dazu, inne zu halten, den „gewohnten“ Gang zu unterbrechen (bei mir zugegebenermaßen eher gezwungenermaßen aufgrund unseres Umzuges) und keinerlei (finanziellen) Druck von außen spürte, erfolgreich sein zu müssen.

Vor allen Dingen letzteres ist natürlich nicht selbstverständlich und dafür bin ich auch besonders dankbar. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen kann dieser Aspekt durchaus zum kritischen Erfolgsfaktor werden. Wer kann es sich schon leisten, neue, unerfahrene Wege zu gehen, ohne zu wissen, ob man damit erfolgreich sein wird? Hierzu braucht es auf alle Fälle auch eine gehörige Portion Mut und Optimismus sowie den Glauben daran, dass es am Ende schon gut ausgehen wird, wenn man etwas Gutes verfolgt.

Über mich

Ich arbeite schon immer gerne – ich bin auch gerne zur Schule gegangen oder gerne in die Uni. Getrieben hat mich dabei immer meine Lust darauf, etwas Neues zu lernen, Neues zu entdecken und letztlich immer mehr auch, anderen Menschen dabei zu helfen, auch etwas Neues zu entdecken. Dabei habe ich nicht nur sehr viel Spaß, sondern bin auch ein überzeugter Optimist und sehe gerne „das Wertvolle“ in meinem Umfeld und in den Menschen, mit denen ich zu tun habe.

Konkret trage ich einen Rucksack voll mit Changemanagement, Projektmanagement und Beratungserfahrung mit mir herum und Fähigkeiten/Fertigkeiten im Bereich der Organisations- und Personalentwicklung. Vor allen Dingen unterstütze ich leidenschaftlich gerne andere Unternehmen, da ich mich sehr gerne immer wieder in neue Arbeitswelten eindenke, -fühle und –arbeite.

Derzeit bin ich vor allen Dingen dabei meine Ideen, Gedanken zur Unternehmensverantwortung Mensch bekannt zu machen und andere damit anzustecken.

Meine Beiträge zur Initiative - EnjoyWorkCamp Session(s)

Nach einem knappen Jahr Erfahrung in dem Bereich, was es heißt eine Organisation auf Augenhöhe und mit viel Selbstorganisation und Eigenverantwortung aller Beteiligten zu führen, brenne ich sozusagen darauf, mich wieder mit anderen Interessierten auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam auch neue Ideen zu entwickeln.

Es gibt auch einige Themen aus meiner Praxis, die ich gerne teilen bzw. diskutieren würde – so zum Beispiel die Frage nach der Verantwortung der Organisation, des Unternehmens, dabei ein Umfeld zu schaffen, dass Eigenverantwortung zulässt. Oder ist das dann schon nicht mehr auf „Augenhöhe“? Wie weit geht diese Verantwortung, wenn es sie denn gibt und wo ist ihre Grenze? Oder die Frage danach, wie klar Aufgabenbereiche (=Verantwortungsbereiche) definiert sein müssen, um effektiv arbeiten zu können – bei aller Komplexität und notwendigen Flexibilität? Gibt es hier Prinzipien, die sich bewährt haben?

Schließlich interessiert mich sehr, ob und wenn in welcher Form Kooperationen möglich sind, da ich nicht so gern eine Einzelkämpferin bin :-)



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