Susanne Albrecht im Profil

Susanne Albrecht ist Impulsgeber unserer Initiative. Alle Akteure findest Du in unserer Impulsgeber-Liste.

Susanne Albrecht, Coach und Trainerin aus Leinfelden-Echterdingen.

Susanne Albrecht

Dipl. Wirtschaftsingenieurin Werbung und Marktkommunikation; zertifizierte Privat- und Businesscoach (Systemisches Coaching) und Trainerin

Leinfelden-Echterdingen
Baden-Württemberg | Deutschland

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft...

Für mich fängt die ganze Sache mit dem Leben und der Arbeit schon bei der Frage an, was Arbeit und Leben eigentlich bedeuten.

  • Ist Arbeit nur die Summe an Tätigkeiten, für die ich entlohnt werde?
  • Wie muss dieser Lohn aussehen, damit meine Tätigkeit „Arbeit“ war?
  • Muss Arbeit immer ein Ergebnis haben?
  • Und wer bestimmt über die Qualität von Arbeit?

Genauso die Frage, was dann „Leben“ bedeutet.

  • Ist das Zeit, die ich mit Dingen verbringe, die ich gerne tue?
  • Ist Leben die Summe an Tätigkeiten, die ich tue, um meine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen?
  • Gibt es überhaupt eine Grenze zwischen „Leben“ und „Arbeit“?

Für mich gehört Leben und Arbeiten einfach zusammen. In meinen eigenen Leben kann ich fast nie zwischen beidem unterscheiden. Ich arbeite selbständig als Coach und Trainerin, dafür werde ich in Euro entlohnt. Dann arbeite ich zuhause im Haushalt, betreue die Kinder, helfe Freunden, bringe mich in der Kita ein. Dafür kriege ich keine Euros, aber Lohn in anderer Form, z.B. Anerkennung und Zuwendung.

Mich beschäftigt besonders das Thema „Gleichberechtigung“. Ich sehe viele Programme und Maßnahmen, die Frauen fördern. Das ist meiner Meinung nach aber keine Gleichberechtigung. Für mich geht es vielmehr um die Frage, wie unsere Gesellschaft es schaffen kann, Frauen und Männern gleiche Chancen zu bieten. Im Berufs- und im Privatleben.


Fertige Antworten habe ich auf meine Frage nicht. Für mich selbst habe ich erkannt, dass ich meine eigene Arbeit, meine Art zu leben, wertschätzen muss. Jeder steckt in seinem Alltag irgendwo fest. Zufriedenheit muss ich mir zunächst selbst verschaffen. Diese Verantwortung sich selbst gegenüber kann man nicht an andere delegieren.

Aber: Wenn jeder nur für sich an seinem eigenen Glück bastelt verschenken wir die Möglichkeit, gemeinsam etwas Großes auf die Beine zu stellen!

Leben und arbeiten gehören zusammen...

… denn ich höre ja mit dem Leben nicht auf, wenn ich arbeite.
Ich gehe als der Mensch, der ich nun mal bin, zu meiner Arbeit. Definiert durch meine Tätigkeit treten unterschiedliche Eigenschaften in den Vordergrund.

Für einen Arbeitgeber bedeutet das: Meine Arbeitnehmer sind kein „Material“ (human resources), sondern Individuen, die unterschiedliche Bedürfnisse haben. Wie fühlt sich mein Mitarbeiter? Wen setze ich wo ein? Wer harmoniert mit wem? Welche Potentiale schlummern in meinen Mitarbeitern?

Dabei beschäftigt mich wieder das Thema „Gleichberechtigung“. Ich finde es seltsam, dass unsere Gesellschaft daraus ein „Mann gegen Frau“-Thema macht. Denn unser Geschlecht ist nur ein Merkmal, über das wir uns als Mensch definieren. Es gibt außerdem noch Hautfarbe, Augenfarbe, Haarfarbe, Größe, Schuhgröße… Die Logik hinter der „Mann-Frau-Trennung“ ist mir nicht klar.

Bewusst leben. Erfolgreich arbeiten. Zukunft gemeinsam gestalten.

Arbeit muss einen Sinn haben. Ich muss nachvollziehen können, warum ich etwas tue. Außerdem ist Vertrauen unabdingbar. Wenn ich meinen Kollegen ständig misstraue, muss ich kontrollieren. Und Kontrolle hat meiner Erfahrung noch nie die Freude gesteigert.

In meinem Arbeitsumfeld sind Menschen, die sich selbst und ihre Handlungen kritisch hinterfragen. Die sich selbst Gedanken machen und zu ihrer Meinung stehen, auch wenn das nicht bequem ist. Das inspiriert mich stark. Dadurch kommt es immer wieder zu einem guten Austausch, der neue Ideen hervorbringt.

Durch meine Klienten erweitert sich mein Horizont beständig. Einblicke in die Leben Anderer zu erhalten, empfinde ich als bereichernd. Menschen zu begegnen, in Anderen etwas zu entdecken oder auch etwas wieder zu erkennen – das treibt mich an.

Erfolg ist für mich nicht eine bestimmte Summe an Geld. Oder die Zahl der Klienten, die ich habe. Für mich ist Erfolg, wenn es zu einem echten Austausch kommt, zu einer Begegnung.

Schon lange beschäftigt mich der Gedanke, wie es möglich sein kann, Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft herzustellen, ohne auf dem Weg dahin die Dinge zu wiederholen, die zur Benachteiligung der Frauen geführt hat. Machen beispielsweise „nur Frauen“-Programme Sinn? Was für eine Botschaft wird da vermittelt?

Über mich

Als Coach und Trainerin arbeite ich seit drei Jahren. Schon vor der Geburt unserer Zwillinge habe ich mein Leben als Angestellte hinterfragt: Was tue ich hier eigentlich? Ist das nicht verschwendete Lebenszeit?

Ich wusste selbst nicht, was ich wollte. Nur, was ich nicht wollte! Und von da ging meine Reise los, die Suche nach dem Sinn, die Suche nach meiner Zufriedenheit und auch nach meiner Berufung.

Meine Beiträge zur Initiative - EnjoyWorkCamp Session(s)

Ich hab mich zum EnjoyWorkCamp angemeldet, weil ich einen Austausch suche. Ich habe ein paar Hypothesen zum Thema „Gleichberechtigung“ in meinem Kopf, aber noch keine Möglichkeit, diese zu überprüfen bzw. zu diskutieren.

Vor allem würde mich interessieren: Was können wir praktisch tun, damit sich die Situation für Frauen und Männer verändert? Nur auf die Politik zu schimpfen, ist mir zu wenig (obwohl es natürlich wichtig ist, die Missstände bspw. in der Familienpolitik klar zu benennen).

Weitere Fragen, die mich beschäftigen:

  • Darf man bei der Arbeit nicht Mensch sein?
  • Ist es nicht erlaubt, Emotionen zu zeigen?
    (Laut Eisberg-Modell besteht der größte Teil unserer Persönlichkeit aus unbewussten und vorbewussten Anteilen, die in der Arbeitswelt nur geringe bis keine Beachtung finden.)

Ich war noch nie bei einem BarCamp dabei, freue mich aber schon sehr darauf!



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