Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft: Leitbild und Ziele

Leitbild & Ziele für Lebens- und Arbeitswelten mit Zukunft

Wo Freude, Begeisterung und Überzeugung am Werk sind, stellt sich der Erfolg wie von selbst ein.

Unsere Vision: Freude an der Arbeit, Lebensqualität und Gemeinwohl

Wir alle tragen die Sehnsucht in uns, Sinnvolles zu tun. In unserer Initiative engagieren wir uns für innovative Lebensformen und Arbeitswelten mit Zukunft. Wir sind Unternehmer und Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen Firmen, Vordenker, Querdenker und Nachdenker. Gemeinsam diskutieren wir Fragen und Lösungen rund um soziale, ökonomische und ökologische Aspekte zukunftsweisender Geschäftsmodelle.

Wir suchen regelmäßig den persönlichen Austausch. Als Walk to Talk – in Form von Ge(h)sprächen auf Augenhöhe in und mit der Natur. Sowie in zweitägigen Forschungslabors: EnjoyWorkCamps sind dynamische, sich selbst organisierende Unkonferenzen. Ziel der Veranstaltungen ist es, gemeinsam aus der Praxis für die Praxis Lösungen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland zu entwickeln. Im Mittelpunkt der vielfältigen Themen stehen Fragen und Antworten zu sinnvollem Wirtschaften, Unternehmenskultur, Arbeitsplatzgestaltung, Infrastruktur, nachhaltiger Mobilität und vielem mehr.

Aus der Praxis für die Praxis - Wir stellen uns folgenden Fragen

Wir suchen Menschen, die über ihre Praxiserfahrungen auf Augenhöhe diskutieren wollen.

Wir bieten den geschützten Raum, offen Ideen, Erfolge und Misserfolge in kleinen, interdisziplinären Gruppen besprechen zu können.

Wir verkürzen Lernkurven durch geteiltes Wissen. Gemeinsam schaffen wir so die Basis für Neues.

Das Unkonferenz-Programm wird von den TeilnehmerInnen selbst vor Ort gestaltet. Wir nennen sie daher auch Teilgeber und Impulsgeber. Ob Arbeitsgruppe, Übung, Impulsvortrag mit Diskussion oder Erfahrungsaustausch in kleiner Runde bei Tee & Kaffee – alles ist willkommen.

Wir freuen uns über jede/n UnternehmerIn, die / der Verantwortung übernimmt und gesellschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Fragestellungen ins Zentrum ihrer / seiner Strategie stellt. Uns ist dabei bewusst, dass ein/e UnternehmerIn, die/der sich für die Umsetzung nachhaltiger Prinzipien entschiedet, mit einer hohen Komplexität und vielen Ungewissheiten konfrontiert ist.

Im Rahmen der Initiative und der EnjoyWorkCamps fokussieren wir uns daher auf folgende zentrale Fragen:

  • Welche Rahmenbedingungen (kulturell, finanziell, strukturell) brauchen wir für Freude an der Arbeit?
  • Wie sorgt Arbeit für Wohlstand – also für Lebensqualität und (wirtschaftlichen) Erfolg?
  • Wie können wir mit unserem Engagement zum Gemeinwohl beitragen und was haben wir als UnternehmerInnen davon?
  • Wie können wir sinnvoll wirtschaften?

Mehr Informationen siehe auch EnjoyWorkCamps > Themen & Schwerpunkte.

Gelebte Praxis - Erfahrungsschätze unserer Community

Arbeit als Lebensgrundlage – Ist das noch zeitgemäß?

26.06.2016 | Die Einstellung „Nur wer erwerbstätig ist, darf auch essen“ ist breiter Konsens in unserer Gesellschaft. Doch unsere Arbeitswelt ändert sich. Wir entwickeln uns von einer Industrie- zur Informationsgesellschaft. Der technologische Fortschritt bewirkt einen Rückgang von einfachen Jobs, vor allem in der Produktion. Das ist an sich nicht schlecht. Viele Tätigkeiten können und sollten von Maschinen und Computern übernommen werden. Doch was sind die gesellschaftlichen Folgen, stellt die Industrie immer weniger Arbeitsplätze zur Verfügung – und dann auch noch zu unangemessenen Konditionen?

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SinnLicht – Upcycling für Kerzen

30.03.2016 | Am Ende des Feuers ist immer noch ein Stumpen übrig: Stehkerzen dürfen aus Sicherheitsgründen nicht bis zum Boden abbrennen. So weit so sinnvoll. Doch was machen mit dem Wachsrest? Als meine Familie noch Kohleöfen betrieb, diente uns das Restwachs als Anzünder. Heute habe ich eine Biogas-Etagenheizung. Da mir die Bienenwachs-Stumpen zu schade sind, sie wegzuschmeißen, verschenke ich sie an Freunde mit Kamin. Jetzt ist eine neue Lösung in Sicht: Beate Odenwald und Dennis Bayer bieten Upcycling für Kerzen. Mit Crowdfunding testen sie die Marktreife für Ihre Kerzen-Manufaktur.

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Selbstorganisation im Mittelstand: Die veränderte Rolle von Chef und Mitarbeitern

29.02.2016 | Die Alois Heiler GmbH ist ein mittelständischer Handwerksbetrieb aus Baden-Württemberg. Die zirka 70 Mitarbeiter gestalten Bad-, Wohn- und Arbeitswelten mit Glas. In Kooperation mit Architekten, Bauherren und Installateuren fertigen sie individuelles Interieur und passen es durch millimetergenaues Aufmaß und filigrane Montage in jedes Objekt ein. Dafür braucht es nicht nur ein hohes handwerkliches Geschick, sondern auch Entscheidungsfreude, unternehmerisches Denken und Leistungsbereitschaft in allen Bereichen des Familienunternehmens. Stephan Heiler zum Veränderungsprozess seiner Firma.

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Unternehmensdemokratie - Lösung oder neuster Kniff zur kapitalistischen Gängelung?

19.12.2015 | Im Gespräch zu Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft taucht wiederkehrend die Frage auf: Lohnt sich das? Egal ob es sich dabei um Demokratisierung, Wetten statt Planen, Führen mit Sinn, Wandelmut und / oder Zukunftsrobustheit handelt – im Grunde fragt unser Gegenüber: Bringt das (mehr) Geld? Im Erarbeiten der Sketchnote für die Lesart „Die Macht der Manager - Mitbestimmung oder Autokratie in Unternehmen?" vom 27. 10. 2015 beschäftigte uns vor allem die Haltung, die hinter diesem Anspruch steht. Was also ist Unternehmenserfolg?

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Mitarbeiterbeteiligung im Großunternehmen - Geht das? Wie?

12.10.2015 | Welche Bedingungen braucht es, damit sich Menschen engagiert am Erfolg eines Konzerns beteiligen? Dreizehn Jahre baute ich große Abteilungen in unserem Unternehmen auf und führte sie. Meine Energie und der Tatendrang kommt aus den Fragen, die ich immer wieder stelle. Beständig suche und pflege ich den Dialog mit den Menschen - Mitarbeitern, Kollegen, Chefs gleichermaßen. Es geht um ein Würdigen der bisher erbrachten Leistungen. Um das Ermutigen zur Verunsicherung und zum Wagnis. Es geht um das Verschieben der Grenzen. Es geht um Sinn und zwischenmenschliche Beziehungen. Und um Erfolg.

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Generationen X,Y, Z? Gibt es nicht!

05.10.2015 | Was bringt es mit sich, wenn in Personalwirtschaft und Diskussionen um Arbeitswelten Generationen-Kategorien gebildet werden? Was könnte „generationen-gemischtes Arbeiten“ bedeuten, wenn wir zum Beispiel an Haltung, Zusammenarbeit, Führung denken? Eine Arbeitskultur, die gleichzeitig Lebenskultur, Lern- und Gestaltungsraum ist - das wünschen sich nicht nur die Jüngeren. Jetzt, da die Babyboomer älter geworden sind und die nächste Generation nachkommen soll, scheint das Thema nur viel dringlicher zu sein. Schließlich fangen wir an, die ersten Auswirkungen des demografischen Wandels zu spüren.

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen?

22.09.2015 | Leben und arbeiten gehören zusammen – wenn man weiß, was man will und seine Träume verfolgt. Dass die Umsetzung solcher Weisheiten nicht so leicht fällt, zeigt die aktuell vielfältige Ratgeberliteratur zum Sinn und Unsinn unserer Ziele und Wege. Entscheidend ist doch, was wir am Ende unseres Lebens von uns sagen können wollen. Uff, das klingt nach verdammt viel Verantwortung. Also: Ziele verfolgen? Ja, aber bitte nicht zähneknirschend und verbittert! In der Arbeitswelt gelten Lockerheit und Experimentierfreude als unseriös, jeder ist um „professionelles” Auftreten bemüht. Muss das so sein?

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Die Zeit der Egoisten ist definitiv vorbei.

14.09.2015 | Unsere Welt verändert sich rasant. In ihr zu leben und zu arbeiten heißt, Unsicherheit aushalten zu können. Und dabei handlungsfähig und kreativ zu bleiben. Unsere Neugier ist dabei eine wertvolle Kraft. In den Firmen brauchen wir Menschen, die Führung im Sinne von Moderation, Resilienz-Förderung und Prozessbegleitung übernehmen. Sie nutzen Wissen über Verhalten, Gruppendynamik, Umgang mit Emotionen in Veränderungsprozessen. Sie wissen, was Menschen und Organisationen widerstandsfähig, belastbar und flexibel macht. Und sie sind in der Lage, Kooperation und Kollaboration zu organisieren.

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Partizipation und Führen mit Autorität

07.09.2015 | Der ideale Rahmen für Freude an der Arbeit ist eine andere, neue Haltung zu Autorität in der Führung sowie eine tatsächliche Wahlmöglichkeit des „Arbeitsplatzes“ bzw. der Beschäftigung, z. B. über ein Grundeinkommen als auch volkswirtschaftlich gesehen eine Gemeinwohl-Bilanzierung jedes Unternehmens. Ich bin überzeugt davon, dass nur mit einer Transformation der Haltung zu Autorität in der Führung Macht verteilbar wird. Dass erst dadurch Kontrollstrukturen abgebaut werden können. Dass erst dadurch Sicherheit und Vertrauen in Beziehungen entstehen kann. Dann sind Führungskräfte...

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„Von der Wiege zur Wiege“ - Königsdisziplin ehrbaren Unternehmertums?

28.07.2015 | Cradle to Cradle, übersetzt „Von der Wiege zur Wiege“, steht für einen anderen Umgang mit Ressourcen und Stoffströmen. Die Akteure der Bewegung treten ein für eine Welt, in der alles als Nährstoff begriffen werden kann, wo jeder „Fußabdruck“, jedes Handeln des Menschen etwas Positives bewirkt. Wir schätzen das kreative gestalterische Potenzial jedes Einzelnen, um Dinge nochmal neu und ganz anders zu machen. Wir setzen uns für innovative Lösungen ein, sodass kein Abfall mehr entsteht, sodass wir Materialen gebrauchen, statt sie kopflos zu verbrauchen.

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Über den Tellerrand steigen

21.07.2015 | Neue Einblicke und Sichtweisen führen zu vielen Fragen, zur Überprüfung von Werten und letztendlich zu stetem Wandel. Darin besteht die kardinale Antwort auf die Frage danach, welchen Herausforderungen wir uns als Person, als Mitarbeiter und Führungskraft, als Unternehmen und als Gesellschaft stellen müssen: Veränderungen. Es kommt immer wieder zu Variationen im Kopf, der Umwelt, dem Leben. Durch die digitale Transformation - und meine eigene Rolle darin - begannen sich meine Sichtwinkel zu verändern. Bis ich nicht nur über den Tellerrand blickte, sondern auch ab und zu aus dem Teller stieg.

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Unterschiedliche Szenarien. Verschiedene Rollen. Ein Mensch.

14.07.2015 | Meine Vision ist eine Welt, in der Lebens- und Arbeitsbedingungen so gestaltet sind, dass jeder sein Potenzial entfalten kann. Mitstreiter finden darin zusammen. Je nach dem, welche Aufgaben gerade anstehen und welche Talente die Beteiligten mitbringen, verwirklichen sie ein gemeinsames Projekt. Wir üben zwar in Situationen unterschiedliche Rollen aus, letztlich bringen wir uns in jedem Bereich als Mensch ein. Die Zukunft liegt für mich in einem tieferen Verständnis dafür, was für uns wesentlich und wichtig ist. Ein Verständnis, das wir in einem offenen Dialog entwickeln können.

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Nur wer losgelassen wird, kann fliegen lernen

07.07.2015 | Wann macht Arbeit Spaß? Sind es nette Leute im Team, die zueinander passen? Ist es das mir geschenkte Vertrauen? Ist es der Moment, wenn meine Arbeit dazu führt, dass Mitmenschen mit meiner Unterstützung an ihr Ziel kommen? Es ist, wenn ich einen Unterschied machen kann. Wenn ich für Projekte arbeiten darf, die ich selbst auch toll finde. Erfolg ist für mich, wenn ich gut bin, in dem was ich tue und andere das sehen und schätzen… und wenn sich das am Ende natürlich monetär auszahlt. Richtig gut kann ich jedoch nur sein, wenn ich das tue, was meinen Talenten entspricht und mich begeistert.

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Erfolg mit Sinnkopplung, Entscheidungsverantwortung und Freude an der Arbeit

02.07.2015 | "Für mich ist Freude an der Arbeit immer das grundlegende Element, warum ich morgens aufstehe und wohin ich gehe. Ich habe es geschafft, mit dieser Freude andere anzustecken. Was bringt dieses Anstecken? Sind wir ganz ehrlich: Es bringt bares Geld aufs Konto. Kunden finden es gut, wenn jemand kommt, der das was er macht, gerne macht. Es gefällt Ihnen, wenn jemand kommt, der mehr Engagement für den Kunden hat als ihn nur abzuarbeiten; Dienst nach Vorschrift zu schieben. Es ist nicht immer einfach. Doch Freude und Sinn an der Arbeit sind durch kein Gehalt zu ersetzen." Gebhard Borck

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Live@Work! - Zu Gast bei Dexina

25.06.2015 | Wie wollen wir leben und arbeiten? Wie lässt sich beides so vereinen, dass wir Menschen mit kreativem Gestaltungsraum, motivierendem Lebensraum und bedürfnisgerechtem Arbeitsraum sind? Auf Einladung von Stefan Schneider erlebte ich gestern hautnah die Interpretation von Dexina. Wir sprachen über "Stockwerkkultur" mit Zeit-, Erfolgs- und Leistungsdruck. Wir sprachen vor allem über Vertrauensarbeit, die optimale Kombination aus Effizienz und Effektivität, Autarkie und Wohlbefinden von Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft. Eine Welt, in der das Wort "HomeOffice" eine ganz neue Bedeutung findet.

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Stellschrauben für Unternehmenserfolg

10.06.2015 | Der ideale Rahmen für Freude an der Arbeit ist die Freiheit, sich in verschiedene Richtungen entwickeln zu können. An Grenzen stoßen, sich darüber hinweg bewegen. Angstfrei agieren. Wertschätzend auf Augenhöhe kommunizieren. Eine konstruktive Fehlerkultur. Freude an der Arbeit bedeutet ein faires und auskömmliches Einkommen. Freude an der Arbeit ist Freude am Erfolg. Ein Erfolg, der sich einstellt, wenn wir unsere Talente und Fähigkeiten finden. Wenn wir sie einsetzen, um zu wertvollen Lösungen zu kommen. Erfolg, der ein unendlich großes Feld von Wissen und Zusammenhängen sichtbar macht.

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Räume für eine neue Arbeitswelt - Ein Mix aus Kultur und Infrastruktur

03.06.2015 | Durch die etablierte Arbeitswelt zieht ein tiefes Raunen: Da passiert was. Neue Anforderungen. Neue Gegebenheiten. Mit GenY strömt eine Generation an die Arbeitsplätze, die mehr Wert auf offene Arbeitsräume, Flipcharts, stattys und frisches Obst legt als auf das Eckbüro und die eigene Sekretärin. Nun sitzen junge Menschen in den Büros, die ihre E-Mails auf das private Smartphone synchronisieren möchten und mit ihrem Laptop gern auch mal von der Cafeteria oder dem sonnigen Innenhof aus arbeiten wollen. Franka Ellen Wittek über Dos und Don’ts für eine bessere Arbeitsatmosphäre.

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Herausforderung Umweltschutz, Arbeitskultur und Bildung

21.05.2015 | Wir Verbraucher machen uns immer häufiger Gedanken darüber, woher unsere Konsumgüter stammen und wie sie produziert werden. Umweltschutz - das ist gut. Der Druck im heutigen Arbeitsleben ist durch die Schnelllebigkeit und das Konkurrenzdenken enorm. Bemerkenswert, dass es Unternehmen gibt, in denen sich Mitarbeiter “innerlich frei” fühlen. Eine große Aufgabe - ein spannendes Thema. Was ich mir wünsche: Der Umgang mit unserem Kommunikationsverhalten und den Medien sollte fest in Bildungsprogramme integriert werden. Wir brauchen mehr Verbindlichkeit, Tiefgründigkeit und ehrliches Interesse.

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Ticken wir eigentlich noch richtig? Eine Gesellschaft im Wettlauf gegen die Zeit...

20.05.2015 | Sind wir sinngekoppelt, halten wir auch harte Arbeitsphasen über einen längeren Zeitraum gut aus. Gern stellen wir uns in den Dienst der Sache, wenn wir uns mit den Werten und der Vision eines gemeinsamen Vorhabens verbinden können, Motiviert gehen wir die Herausforderungen an, weil wir einen Nutzen - für uns und die Gesellschaft - daraus ableiten können. Doch leider ist dies in unserer Arbeitswelt (noch) die Ausnahme. Im Grunde brauchen wir keine Uhr am Handgelenk. Wir sind ohnehin ständig von Zeitmaschinen und dem Druck nach Effizienz umgeben. Zeit ist Geld. Beide takten unser Leben.

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Keine Antwort ohne Frage

01.11.2014 | Einst gab es nur Fragezeichen. Sie lebten harmonisch und glücklich auf der einen Seite eines großen Hügels zusammen. Weil die Fragen sehr viel Spaß am Fragen hatten, vermehrten sie sich ständig: Es gab ernste Fragen, lustige Fragen, lange Fragen, kurze Fragen, tiefsinnige Fragen, oberflächliche Fragen. Aber irgendwann kam der Zeitpunkt, da gingen ihnen die Fragen aus. Da standen sie auf ihren hügelähnlichen Erhebungen und stellten die alles entscheidende Frage, die die Welt verändern würde, nämlich „Was ist denn auf der anderen Seite der Hügel, die unsere vielen Fragen aufgeworfen haben?“

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Flexibel, sinnstiftend, menschlich

17.10.2014 | Die Anforderungen an den Arbeitsplatz sind in unserer Gesellschaft heute größer als jemals zuvor: Ein Job will nicht mehr nur gut bezahlt sein. Er muss den Werten der Generation Y gewachsen sein. Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben mit immer neuen Herausforderungen sowie individuellen Gestaltungsräumen - das bringt Freude an und in der Arbeit. Wir arbeiten heute nicht mehr um zu leben, sondern suchen eine sinnhafte Arbeit. Sinnhaft heißt, Arbeit wird unseren persönlichen Überzeugungen und Ansprüchen gerecht. Dann bilden Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft eine Einheit.

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Arbeit ist ein Teil vom Leben, der Sinn stiften soll

15.10.2014 | Erwerbstätigkeit ist kein „Wunschkonzert“. Um überlebensfähig zu sein, hat der Betrieb die Aufgabe, Geld zu verdienen. Punkt. Das kommt Mitarbeitern, Familienangehörigen, Kunden und der Gesellschaft zugute. Das bedeutet auch Zwänge. Und auch die müssen angenommen, beachtet werden. Wenn mein Geschäft von 8-18 Uhr geöffnet sein soll, können eben nicht alle 17 Uhr nach Hause gehen… Wie stelle ich mir die Zukunft vor: freie Einteilung, ergebnis- und nicht zeitorientiert, Vereinbaren von Arbeitsort und Umgebung, möglichst sicher und gesund. Unternehmerisches Denken und Handeln wird gefördert.

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Freigabe-Prozesse: Facetten des ganz normalen Wahnsinns?

06.10.2014 | Mit weniger Ressourcen mehr erreichen. Der Zeit- und Kostendruck steigt. Die geforderte Qualität auch. Fast täglich ist dies spürbar. Wohingegen wir uns immer kompliziertere Freigabe-Prozesse auferlegen. Statt mit unseren Ideen auf die Straße zu kommen, beschäftigen wir uns zirka die Hälfte der Arbeitszeit mit uns selbst. Ist das sinnvoll? Wie können wir die Balance zwischen bewährten Abläufen einerseits und der Flexibilität und Schnelligkeit für Entscheidungen andererseits finden? Wo sind die Stellhebel, die unsere Arbeit unterstützen und fördern - statt sie zu verhindern?

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Impulsgeber des EnjoyWorkCamps - Warum es sich lohnt, dabei zu sein

26.09.2014 | Tausend Ideen und keinen, sie kritisch zu prüfen? Zahlreiche angefangene Projekte, nur zu wenig Energie und Zeit, sie umzusetzen? Viel Wissen und die Freude, anderen die Lernkurve abzukürzen? Ambitionierte, unternehmerische Visionen und zu wenige Gleichgesinnte, die Dir Mut machen? Das EnjoyWorkCamp ist Forschungslabor und Arbeitstreffen für Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert. In kleinen, interdisziplinären Gruppen prüfen wir Geschäftsmodelle auf Zukunftsrubustheit. Wir sind Menschen unterschiedlichster Disziplinen, die weiter denken und über den Tellerrand schauen.

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Augenhöhe ist ... radikaler Respekt

01.09.2014 | "Miteinander auf Augenhöhe sein, heißt für mich zu aller erst: Radikaler Respekt. Vor dem anderen genauso wie vor mir selbst. Es geht nicht nur darum, mein Gegenüber respektvoll und voll Achtung zu sehen. Es wäre keine Augenhöhe, wenn wir dabei uns selbst vergessen, uns selbst gegenüber nicht wertschätzend und anerkennend sind. Um beides zu leisten, brauchen wir immer wieder ein feines Gespür. Und dann schließlich bedarf es professioneller Intuition, um miteinander anstatt gegeneinander wahrzunehmen, zu denken, spüren und zu handeln. Auf Augenhöhe. Feel it. [...]

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AUGENHÖHE... Zähle die Menschen, die Dir mit einem Lächeln begegnen

28.08.2014 | Katrin Linzbach arbeitet als Inspirationsquelle für sinnerfüllte Lebensgestaltung. Unter anderem hat sie "Bewusstsein braucht Raum. Das Kartenspiel" veröffentlicht. Das Spiel beinhaltet 40 Spielkarten mit je einer Aufgabe. Spieler ziehen täglich - oder bei Bedarf - eine Karte und lassen sich von der jeweiligen Übung durch den Tag begleiten. So wird die Aufmerksamkeit auf die schönen Seiten des Lebens gelenkt. Dir werden veraltete Routinen bewusst und Du findest Anstöße zur Selbstreflexion. Seit 18.08. ist die zweite Edition mit 40 neuen Impulsen für Deinen erfüllten Arbeitstag erhältlich.

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Bedingungslos. Ohne wirtschaftlichen Druck arbeiten

03.07.2014 | Es ist an der Zeit über neue Formen nachzudenken, wie wir Produktivität gewährleisten und Wohlstand schaffen. Keiner opfert gern seine Lebenszeit einer roboterähnlichen Tätigkeit für wenig sinnstiftende Produktionen. Stattdessen fragen sich immer mehr Menschen (ich bin einer davon), wie wir unsere Arbeitskraft würdiger für eine bessere Gesellschaft einsetzen. Was können wir tun, um die Existenz der Menschen bedingungslos abzusichern? Welche Hindernisse stehen dem im Weg? Ich setze mich ein für die Freiheit von Wasser, Wissen, Wohlbefinden, Wohnraum, Wegeführung, Wärme und Wolkenraum.

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Leben und Arbeiten wachsen zusammen

23.06.2014 | Auch in Zukunft muss viel Arbeit "erledigt" werden - sie lässt sich jedoch von jedem Ort der Welt ausführen. Für Wissensarbeiter gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich positive Lebens- und Arbeitsbedingungen nach eigenen Vorstellungen zu schaffen. Das ist ein Privileg. Wollen Unternehmen leistungsfördernde Arbeitsumgebungen und gute Mitarbeiter binden, müssen wir uns mit Sinn beschäftigen. Wann ist genug genug? Sind wir in unseren Entscheidungen wirklich frei, wenn Arbeit nur dann als wertvoll angesehen wird, wenn sie mit viel Mühe und Anstrengung realisiert wurde und gut bezahlt ist?

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Mehr Demokratie wagen!

16.06.2014 | Ist es nicht erstaunlich: Wir sind stolz auf unsere Demokratie. Niemand von uns will in einem totalitären Regime leben. Wir exportieren gesellschaftlich vor allem Volkssouveränität, wollen sie in alle Welt tragen. In unseren Unternehmen allerdings hört die Selbst- und Mitbestimmung auf. Hier herrscht ein vornehmlich mechanistisches Weltbild mit Humankapital und Gewinnmaximierung. Firmen sind schließlich keine demokratische Veranstaltung. Ja, warum denn eigentlich nicht? Und warum gilt immer noch die Regel, dass nur auf Zahlen, Daten, Fakten gestützte Entscheidungen professionell sind?

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Wir brauchen mehr gute Arbeit

02.06.2014 | Wir brauchen nicht mehr Freizeit im Gegenzug für unbefriedigende Arbeit. Was wir brauchen, ist Arbeit, die uns mit Zufriedenheit, Anerkennung und mit Stolz erfüllt. Arbeit, die unseren Ehrgeiz weckt besser, erfolgreicher und glücklicher zu werden. Dafür entscheidend ist das Arbeitsumfeld. Und dazu gehört eine ganze Menge. Angefangen bei der Kommunikation, den Kollegen, der Atmosphäre. Weiter zu ganz profanen Dingen, wie der physischen Umgebung: Arbeitsplatz, Equipment, Infrastruktur. Erfolg ist für mich Freude an der Arbeit und positive Resonanz derer, für die und mit denen ich arbeite.

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Erwerbstätigkeit muss menschlicher werden.

30.05.2014 | Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der wir die begriffliche Trennung von Leben und (Erwerbs)Arbeiten nicht mehr brauchen. Ich wünsche mir ein Leben, das von verschiedenen Arbeiten durchdrungen ist. Ich wünsche mir, dass die Überbewertung der „gut dotierten Erwerbsarbeit“ aufhört. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der das Wickeln eines Babys den gleichen Respekt erfährt wie das Führen eines Unternehmens. Meine utopische Vision ist die einer Arbeitswelt, in der Begriffe wie "Humankapital" nicht mehr benötigt werden. Der Wert eines Menschen lässt sich nicht mit einer Skala erfassen.

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Die Rollen, die wir einnehmen, sind wie Puzzleteile

21.05.2014 | Wir sind nie nur Angestellte, Partner oder Elternteil. Wir sind in erster Linie Mensch. Leben und Arbeiten gehören daher zusammen. Alle Puzzleteile ergeben ein Gesamtbild. Daher ist es wichtig, eine Verbindung zu schaffen und für Ausgleich zu sorgen. Die Balance zu finden, ist nicht immer leicht. Das verlangt nach innovativen Ideen. Im Fokus der nötigen Veränderungen stehen sinnstiftende Arbeitsinhalte, wertschätzende Führungskultur und die Vereinbarkeit von Beruf mit Privatleben. Unternehmen, die erfolgreich eine Brücke schlagen, bieten Inspiration für Lebens- und Arbeitswelten mit Zukunft.

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Zeitalter der Wissensarbeit fordert radikales Überdenken

13.05.2014 | Vieler Studien zum Trotz macht sich noch immer verdächtig, wer in unserer Vorzeige-Industrienation Spaß bei der Arbeit hat. Man mag die Generation Y für weltfremde Träumer, ein bedingungsloses Grundeinkommen für sozialistische Utopie und die Forderung nach dem Sinn der Arbeit für ein Luxusproblem am oberen Ende der Maslowschen Bedürfnispyramide halten, alles sind Symptome eines Umbruchs. Daraus ergeben sich zwei Spannungsfelder: Erstens Kooperation und Teilhabe und zweitens Sinn und eigener Beitrag. Unterstützt mit der richtigen Infrastruktur ist ein deutlich agileres Arbeiten möglich.

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Eine Arbeitskultur, die auf Kooperationen baut

05.05.2014 | Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft schaffen wir nur gemeinsam. Dazu fangen wir zuallererst bei uns selbst an. Wir definieren, wie wir arbeiten und miteinander umgehen wollen. Nicht nur sollten wir herausfinden, was uns antreibt, wir streben danach, eine nachhaltige Arbeitskultur in unserem Umfeld zu etablieren. Dabei geht es nicht um Profit. Sondern darum, sich nicht verstellen zu müssen. Die größte Herausforderung für die Zukunft wird sein, die Einstellung aus den Köpfen der Führungskräfte zu vertreiben, dass nur unter Druck und durch Geldanreize die besten Leistungen erzielt werden.

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